Gema-Homepage von Hackern zeitweise lahmgelegt

Die Online-Präsenz der Verwertungsgesellschaft Gema ist erneut durch Hacker-Angriffe zeitweise lahmgelegt worden. "Seit Wochenanfang sind wir wieder Blockade-Attacken ausgesetzt. Mit einem sogenannten Distributed Denial of Service-Angriff (DDoS) wird versucht, die Website der Gema dauerhaft unerreichbar zu machen", sagte Gema-Sprecherin Ursula Goebel auf dapd-Anfrage.

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Berlin (dapd). Die Online-Präsenz der Verwertungsgesellschaft Gema ist erneut durch Hacker-Angriffe zeitweise lahmgelegt worden. "Seit Wochenanfang sind wir wieder Blockade-Attacken ausgesetzt. Mit einem sogenannten Distributed Denial of Service-Angriff (DDoS) wird versucht, die Website der Gema dauerhaft unerreichbar zu machen", sagte Gema-Sprecherin Ursula Goebel auf dapd-Anfrage. Auch am Freitag war die Seite für einige Stunden nicht zu erreichen. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Online-Services für unsere Mitglieder wieder dauerhaft erreichbar sind", sagte Goebel.

Hintergrund der Attacken könnte nach Einschätzung der Sprecherin die Unterlassungsklage der Gema gegen das Webportal Youtube sein. Die Verwertungsgesellschaft will erreichen, dass die Google-Tochter den Hinweis "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat", nicht mehr verwendet.

Die Gema wehrt sich gegen den Vorwurf, für das Sperren von Musikvideos verantwortlich zu sein. In dem Urheberrechtsstreit fordert sie eine Minimumvergütung für jedes Anschauen in Höhe von 0,375 Cent. Youtube wehrt sich allerdings gegen die Forderung einer Mindestvergütung pro Klick.

dapd

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