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„Full Metal Jacket“-Star Lee Ermey mit 74 Jahren gestorben

Lee Ermey als Sergeant Hartman in „Full Metal Jacket“, der den Rekruten das Leben zur Hölle macht.

Lee Ermey als Sergeant Hartman in „Full Metal Jacket“, der den Rekruten das Leben zur Hölle macht.

Foto: imago stock&people / imago/United Archives

Los Angeles  Als sadistische Ausbilder im Vietnam-Film „Full Metall Jacket“ wurde er berühmt. Nun ist Schauspieler Lee Ermey in den USA gestorben.

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Der amerikanische Schauspieler Lee Ermey, der als brutaler Drill-Sergeant in dem Kriegsfilm „Full Metal Jacket“ bekannt wurde, ist tot. Wie sein langjähriger Manager Bill Rogin auf Ermeys Twitter-Account bekannt gab, starb der Schauspieler am Sonntag an den Folgen einer Lungenentzündung. Er wurde 74 Jahre alt.

Auf Facebook fügte Rogin hinzu, dass Ermey in der Rolle des Sergeant Hartman knallhart wirkte, in Wirklichkeit sei er jedoch ein gütiger, lieber Mensch gewesen.

Für den Golden Globe nominiert

In Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“ (1987) über die Ausbildung und den Einsatz von US-Marines im Vietnamkrieg, glänzte Ermey als sadistischer Vorgesetzter, der die Rekruten brutal fertig macht. Der Auftritt brachte ihm eine Golden-Globe-Nominierung ein.

Ermey gehörte selbst in den 60er-Jahren der US-Marine an. Regisseur Francis Ford Coppola heuerte ihn als Berater für seinen Kriegsfilm „Apocalypse Now“ (1979) an und gab ihm eine Rolle als Hubschrauberpilot. Der Militärausbilder spielte danach in Dutzenden Produktionen mit, darunter in den Filmen „Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses“, „Switchback – Gnadenlose Flucht“ und „Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“. In der Pixar-Animation „Toy Story“ gab er dem Anführer der Spielzeugsoldaten seine Stimme. (dpa)

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