Trauerbewältigung

Esther Schweins spricht offen über Krebstod ihres Mannes

Esther Schweins äußerte sich in zwei Interviews offen zum Tod ihres Mannes vor zwei Jahren.

Esther Schweins äußerte sich in zwei Interviews offen zum Tod ihres Mannes vor zwei Jahren.

Foto: imago images/Mary Evans

Berlin.  Schauspielerin Esther Schweins hatte schwer mit dem Tod ihres Partners zu kämpfen. Nun berichtet sie, wer ihr danach geholfen hat.

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Vor knapp zwei Jahren starb der Lebensgefährte von Schauspielerin Esther Schweins an Krebs. Nun öffnete sich die 49-Jährige in zwei Interviews zu dieser schweren Zeit – und wie sie wieder ins Leben zurückgefunden hat.

Schweins’ Lebensgefährte, der auch der Vater ihrer beiden Kinder ist, starb im September 2017. Der mallorquinische Landwirt erlag einem Darmkrebsleiden. Dem „Zeit Magazin“ sagte Schweins: „Tatsächlich war ich nach dem Tod meines Mannes zum ersten Mal in meinem Leben gottlos.“

Krebs-Tod des Partners: Familie und Freunde haben Esther Schweins gerettet

Die Schauspielerin schildert im Interview offen, wie sie sich damals gefühlt hat: „Trostlos, schmerzerfüllt vom Leid meines Mannes und entsetzt über die präzise Grausamkeit, mit der Krebs und Chemotherapie so konsequent einen Körper zerstören.“

Bei der Bewältigung der Trauer haben Schweins vor allem ihre Familie und ihre Freunde geholfen: „Alle waren sofort da, die Familie und viele Freunde, als sie von dem Tod meines Mannes erfuhren.“ Sie hätten ihr still viel abgenommen und so ermöglicht, die einfachen Dinge des Lebens zu tun – und ihren Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu geben.

So meistert Schweins ihren Alltag als alleinerziehende Mutter

Auch ihren Alltag als alleinerziehende Mutter meistere Schweins dank der Unterstützung von Freundinnen und ihrer beiden Schwägerinnen, wie sie der „Gala“ erzählte. Und wenn es gar nicht mehr geht, steige ihre 83-jährige Mutter in den Flieger nach Mallorca, wo Schweins mit ihren beiden Kindern lebt.

Krebs ist eine Volkskrankheit – jeder 20. Deutsche hat die Diagnose bekommen. Trotz neuer Behandlungsmöglichkeiten und vielversprechender Therapien sind viele Krebsarten noch immer lebensgefährlich – etwa weil sie so aggressiv sind oder zu spät erkannt werden . (lhel)

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