Beben

Erdbeben der Stärke 3,7 erschüttert Rom – keine Verletzte

Der Seismograf zeigte beim Beben in Rom Ausschläge von 3,7 (Archiv).

Der Seismograf zeigte beim Beben in Rom Ausschläge von 3,7 (Archiv).

Foto: cico / imago/Panthermedia

Rom  Die Erde in Rom begann am späten Sonntagabend zu beben, Menschen liefen auf die Straße. Berichte über Verletzte gibt es bisher nicht.

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Plötzlich wackelte die Erde. Am späten Sonntagabend hat ein Erdbeben der Stärke 3,7 die italienische Hauptstadt Rom erschüttert. Bisher gibt es keine Berichte über Verletzte oder größere Schäden.

Laut der nationalen Erdbebenwarte INGV lag das Zentrum des Erdstoßes östlich der italienischen Hauptstadt in neun Kilometern Tiefe. Das Beben war nach Angaben der Zeitung „La Repubblica“ auch in einigen Gebieten der römischen Küste zwischen Ostia und Fiumicino zu spüren.

Auch viele Bürger von Rom bemerkten den etwa 40 Sekunden lang dauernden Erdstoß und liefen auf die Straße. Vorsorglich wurde der Verkehr auf einer der U-Bahn-Linien ausgesetzt. Man wolle die Strecke auf Schäden überprüfen, hieß es. Später wurde die Strecke wieder freigegeben.

Erdbeben in Italien passieren immer wieder

Der Bürgermeister der Gemeinde Colonna, in der das Zentrum des Bebens lag, sagte der Nachrichtenagentur Ansa, einige Gebäude seien beschädigt worden. Es gebe aber keine Berichte über Verletzte. „Es gab große Angst, alle sind auf die Straße gelaufen“, sagte Fausto Giuliani.

Eine Google-Maps-Karte zeigt, wo genau Colonna liegt.

Die Feuerwehr erklärte auf Twitter, niemand habe eine Rettung angefordert, und es seien keine Schäden gemeldet worden. Laut „La Repubblica“ waren Teams des regionalen Bevölkerungsschutzes unterwegs, um die historischen Gebäude der Stadt zu überprüfen.

In Italien ereignen sich immer wieder schwere Erdbeben. Der Untergrund Roms mit seinen vielen Hohlräumen und Sedimentgesteinen könne zudem bewirken, dass sich Erdstöße vestärken, zitiert die Zeitung „Corriere della sera“ den INGV-Geologen Carlo Meletti Ansa.

Vor allem die

Latium oder die Marken waren zuletzt betroffen.

(dpa/sdo)

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