Kriminalität

Bankräuber nennt bei Überfall seinen vollständigen Namen

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem Bankräuber um einen 68-Jährigen ohne Wohnsitz, der polizeibekannt ist. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem Bankräuber um einen 68-Jährigen ohne Wohnsitz, der polizeibekannt ist. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

Kurioser Fall in Hessen: Ein Bankräuber lässt sich von den Mitarbeitern austricksen und nennt seinen Namen. Die Polizei nimmt ihn fest.

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Ungewöhnlicher Überfall: Ein Bankräuber im Schwalm-Eder-Kreis hat sich von einem schlagfertigen Angestellten überlisten lassen. Er nannte dem Mitarbeiter der Bank seinen vollständigen Namen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der Mann hatte demnach am Montagnachmittag die Bankfiliale in Bad Zwesten betreten und gerufen: „Das ist ein Überfall!“ Der Angestellte reagierte gelassen und fragte den Mann nach seinem Namen. Dieser nannte brav seinen Vor- und Zunamen. Und der Angestellte hatte weitere schlechte Nachrichten für den Mann: Da er kein Kunde sei und kein Konto habe, könne er auch kein Geld ausgezahlt bekommen.

Angestellte tricksen Bankräuber aus

Als der Täter erneut „Das ist ein Überfall!“ rief und in seine Jackentasche griff, um anzudeuten, dass er eine Waffe parat halte, behauptete eine andere Mitarbeiterin, es handele sich um eine „bargeldlose“ Bankfiliale. Der Täter gab entmutigt auf und flüchtete.

Da er seinen Namen preisgegeben hatte und auf den Bildern einer Überwachungskamera deutlich zu erkennen war, konnte er rasch ermittelt und am Dienstag festgenommen werden. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen 68-Jährigen ohne Wohnsitz, der polizeibekannt ist. Der Mann kam in Untersuchungshaft. Schon im April war ein Banküberfall - dieses Mal in Frankfurt - auf kuriose Weise gescheitert. (jb/dpa)

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