Kriminalität

Anruf vom Kanzleramt? BKA warnt vor neuer Betrugsmasche

Eine Spende zur Befreiung von Geiseln? Das Bundeskanzleramt in Berlin würde dazu wohl kaum aufrufen.

Eine Spende zur Befreiung von Geiseln? Das Bundeskanzleramt in Berlin würde dazu wohl kaum aufrufen.

Foto: imago stock&people / imago/Eibner Europa

Berlin  Wenn „Uwe Becker“ aus dem Bundeskanzleramt anruft, sollte man besser auflegen. Der Mann ist ein Betrüger mit einer abstrusen Masche.

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Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor einer neuen Masche von Trickbetrügern. Demnach häufen sich zuletzt Fälle, in denen ein angeblicher Mitarbeiter des Bundeskanzleramts mit Unternehmen telefonisch oder per Mail Kontakt aufnimmt. Der angebliche Mitarbeiter benutzt den Namen „Uwe Becker“ und gibt sich als persönlicher Referent eines Abteilungsleiters im Bundeskanzleramt aus. Dann folgt eine reichlich fantastische Geschichte.

„Uwe Becker“ bittet um ein vertrauliches Gespräch mit der Geschäftsleitung. Darin erläutert er, dass er im Auftrag des sicherheitspolitischen Beraters der Bundeskanzlerin anrufe. Für den Freikauf deutscher Geiseln benötige die Bundesregierung einen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag. Die Bundesregierung sei dabei auf Spenden aus Industrie und Wirtschaft angewiesen. Etwa 40 Millionen Euro würden noch fehlen.

Laut BKA handelt es sich bei diesen Anrufen immer um einen Betrugsversuch. Der Rat: Auflegen und Anzeige erstatten. (küp)

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