DAK-Studie

Weniger ist mehr

Die Ergebnisse der DAK-Studie zur Nutzung der sozialen Medien sind alarmierend.

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Die Ergebnisse der DAK-Studie zur Nutzung der sozialen Medien sind alarmierend. Viele Kinder und Jugendliche kriegen ihren Alltag ohne Facebook, Instagram und Twitter nicht mehr auf die Reihe. Sie bekommen richtige Entzugserscheinungen, wenn sie eine Zeit lang keinen Zugriff auf die mobile Scheinwelt haben. Das Phänomen ist nicht neu, früher waren es nur andere Medien – Fernsehen, Videospiele. Trotzdem kann man den Eltern gar nicht oft genug sagen, wie realitätsfern und beziehungsfeindlich die sozialen Medien sein können.

Doch genau dort liegt ein Problem. Viele Erwachsene haben ihr Handyverhalten selbst nicht im Griff. Sie fühlen sich regelrecht abgehängt, wenn sie auf die letzte belanglose Nachricht aus der Schulklasseneltern-Gruppe nicht innerhalb weniger Minuten reagiert haben. Auch das ist bedenklich. Und warum sollten die Kinder sich anders verhalten, wenn ihre Eltern ihnen eine Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit vorleben.

Manchmal ist weniger mehr.

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