Organspende

Verlorenes Vertrauen

Nur Aufklärung und Transparenz können den tiefsitzenden Argwohn gegen die Organspende bezwingen

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Der Vorstoß von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), die Arbeit der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern zu stärken, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Mehr nicht. Viel zu lange hat die Politik zugeschaut, wie das Vertrauen der Bürger in das System der Organspende Stück für Stück pulverisiert wurde. Skandal folgte auf Skandal.

Die Wichtigkeit der Organspendebereitschaft muss immer wieder betont werden. Nur Aufklärung und Transparenz können den tiefsitzenden Argwohn bezwingen. Horrorgeschichten und Mythen müssen durch klare Regeln und Erklärungen aus der Welt geschaffen werden. Zu einer echten Lösung des Problems gehört aber noch ein weiterer Schritt: Wir brauchen eine Widerspruchslösung, bei der jeder Bürger eine Organspende bewusst untersagen muss – wenn er nicht will, dass nach seinem Tod anderen mit seinen Organen geholfen wird.

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