SPD-Arbeitskreis

Mit einer Stimme für Südwestfalen

Wenn Südwestfalen beim Ausbau der Autobahnen, des Schienennetzes, der Bildungsangebote und der Breitbandversorgung den Anschluss verpasst, wird die Region mittelfristig ausbluten.

Wenn Südwestfalen beim Ausbau der Autobahnen, des Schienennetzes, der Bildungsangebote und der Breitbandversorgung den Anschluss verpasst, wird die Region mittelfristig ausbluten.

Foto: dapd

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500 Euro für den Umzug zahlt Baden-Württemberg Neubürgern, denen es im Ländle nicht gefällt. Nur ein Marketing-Gag, doch die „Zufriedenheitsprämie“ belegt, dass die Regionen einen harten Konkurrenzkampf ausfechten um Kohle und Köpfe. Wir müssen nicht nach Süddeutschland schauen, um diesen Wettstreit zu beobachten: In NRW liefern sich Südwestfalen, das Rheinland, das Münsterland, Ostwestfalen und natürlich das Ruhrgebiet ein ständiges Hauen und Stechen um Wertschätzung und Fördermittel. Kein Wunder: Es geht schlicht um die Überlebensfähigkeit der Regionen. Wer übersehen wird, der stirbt.

Spät, aber nicht zu spät, setzt die SPD in Südwestfalen nun die alte Erkenntnis um, dass Gemeinsamkeit stark macht. Gut, die CDU war schneller, aber sei es drum: Am Ende verfolgen alle die gleichen Ziele. Südwestfalen ist eine der stärksten Industrieregionen des Landes, die Bürger hierzulande gewinnen jedoch allzu oft den Eindruck, dass diese Tatsache in Düsseldorf und Berlin nicht zur Kenntnis genommen wird. Düsseldorfer und Ruhrpöttler neigen eher dazu, auf den Putz zu hauen und finden deshalb schneller Gehör. Der Südwestfale pflegt die Bescheidenheit. Aber die ist von gestern.

In den kommenden Jahren stehen wichtige Infrastrukturprojekte an: Wenn Südwestfalen beim Ausbau der Autobahnen, des Schienennetzes, der Bildungsangebote und der Breitbandversorgung den Anschluss verpasst, wird die Region mittelfristig ausbluten. Ohne Hilfe vom Bund und vom Land kann das nicht gelingen. Es ist also höchste Zeit, dass sich die Sozialdemokraten mit einer Stimme für Südwestfalen einsetzen, und das möglichst auch bei ihren eigenen Parteigenossen in der Düsseldorfer Regierungsspitze.

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