DFL/Polizei

Logisch. Richtig. Eigentlich.

Die DFL lehnt eine Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen ab, was mit einem gewissen Zähneknirschen nachvollziehbar ist

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Fünf Bundesligisten stellt NRW. Zwei davon sind die ewigen Rivalen BVB und Schalke 04. Pro Saison werden mehrere Hochrisikospiele fällig. Tausende Beamte sind im Sondereinsatz, abertausende Überstunden fallen an – und das alles zu finanziellen Lasten des Steuerzahlers. Dass, wie von Bremer Richtern jetzt geurteilt, sich die Klubs an den Kosten beteiligen, erscheint nur logisch. Und richtig.

Die DFL will eine höchstrichterliche Klärung. Sie lehnt eine Kostenbeteiligung ab, was mit einem gewissen Zähneknirschen ebenfalls nachvollziehbar ist. Das Fußballspiel verursache nicht die Gewalt, sondern gewaltbereite Fangruppierungen. Zudem reduziere eine Umverteilung der Kosten nicht die Polizeieinsätze. Selbst wenn das Bundesverwaltungsgericht die Sicht des OVG Münster bestätigen sollte, dürfte sich im Liga-Alltag wenig ändern. Die Polizeiaufgebote vor und in den Stadien laufen allein in Verantwortung der Länder. Bremen steht mit seiner Haltung allein auf weiter Flur. Und die NRW-Regierung machte gestern überdeutlich, was sie von Rechnungen an Klubs hält: nichts.

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