Bädersterben

Kommunen brauchen bei Schwimmbädern Unterstützung vom Bund

Das ehemalige Freibad am Toeppersee in Duisburg ist seit Jahren geschlossen.

Das ehemalige Freibad am Toeppersee in Duisburg ist seit Jahren geschlossen.

Foto: Tanja Pickartz

Für Städte und Gemeinden sind Frei- und Hallenbäder Zuschussgeschäft. Weil sie für die Grundversorgung unverzichtbar sind, braucht es mehr Hilfe.

Dieser Sommer ist für jedes Freibad ein Traum – bei Dauerhitze und Sonnenschein pur eilen die Bäder von Besucherrekord zu Besucherrekord. Trotzdem dürfte am Ende auch das bestbesuchteste Bad ein Zuschussgeschäft für Städte und Gemeinden bleiben. Schwimmbäder kosten Geld, retten aber im Zweifel leben.

Doch nur wenn es ausreichend Wasserflächen gibt, lernen Kinder vernünftig schwimmen. Bei vielen Vereinen sind die Wartelisten auf einen Platz im Schwimmkurs extrem lang. Immerhin hat sich das Bädersterben in jüngster Zeit etwas verlangsamt und die große Politik scheint so langsam zu erkennen, dass die Kommunen diese immens wichtige Aufgabe der Grundversorgung nicht alleine schultern können. Geld für mehr Unterstützung ist genug da.

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