Trockenheit im April

Die Folgen des Klimas

Wir müssen uns auf die Folgen einstellen – und gleichzeitig versuchen, die Erderwärmung zu bremsen. Jeder. Jetzt. Nicht später.

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Der Sommer 2018: einfach traumhaft. Sonnenreich und regenarm. Und das in unseren Breiten. Das Wetter, das im Juli und August noch dankbar hingenommen wurde, hat im Spätherbst, als noch immer kein Regen fallen wollte, dann doch für Unbehagen gesorgt: Ist das schon der Klimawandel? Oder nur ein Wetterphänomen?


Aktuell sind die Befürchtungen groß, auch das Jahr 2019 könnte zu trocken ausfallen. Die Auswirkungen eines zweiten regenarmen Jahres in Folge wären für alle deutlich spürbar. Ernteeinbußen bei den Landwirten ziehen Preissteigerungen bei Getreideprodukten und Gemüse nach sich; das gleiche gilt für Milch und Fleisch, wenn Bauern ihre Tierbestände verringern, weil ihnen die Futtermittelvorräte ausgehen. Die Wälder, das ist schon jetzt absehbar, verändern sich – nicht in einer Nacht, wie bei Orkan Kyrill, aber dennoch nachhaltig. Die Fichte wird zum Auslaufmodell: von Trockenheit und Borkenkäfer gestresst.


Ob Klimawandel oder Wetterextrem: Wer jetzt tatenlos weiter nur zuschaut, wie Gletscher in den Alpen schmelzen und das Sauerland von Trockenheit heimgesucht wird, handelt verantwortungslos. Wir müssen uns auf die Folgen einstellen – und gleichzeitig versuchen, die Erderwärmung zu bremsen. Jeder. Jetzt. Nicht später.

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