Fehlender Nachwuchs

Das Image des Handwerks hat gelitten

NRZ-Redakteur Simon Gerich kommentiert

NRZ-Redakteur Simon Gerich kommentiert

Foto: NRZ

Das Handwerk leidet unter Nachwuchsmangel. Um mehr junge Menschen anzuziehen, muss es attraktiver werden und damit offensiv werben.

Das Handwerk kämpft schon länger mit dem Problem, dass es für junge Menschen nicht mehr attraktiv genug ist. Schulabgänger zieht es eher an die Schreibtische als in die Werkstätten. Wer Abitur hat, möchte meistens sowieso lieber an die Uni als in die Ausbildung.

Sicher mag es angenehmer sein, an einem kalten Novembertag bei Nieselregen am PC zu arbeiten, statt ein Dach zu decken, aber jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile. Kreativität, Abwechslung und das Gefühl, etwas mit seinen Händen erschaffen zu haben, zeichnen viele handwerkliche Berufe aus.

Wenn das Handwerk wieder mehr junge Menschen für sich begeistern möchte, dann muss es diese Vorteile herausstellen und noch besser vermarkten.

Zur Attraktivität gehört aber auch eine faire und angemessenere Bezahlung schon während der Ausbildung.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben