Koreanische Kampfkunst

Taekwondo – mehr als Kampfsport

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung.

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung.

Foto: Getty Images/iStockphoto

Herne.  Die koreanische Kampfkunst fußt auf fünf Prinzipien. Welche das sind, das hat Nico Schröer den Taekwondo­Trainer Roland Jensen gefragt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Beim Taekwondo wird beigebracht, sich gegen Angriffe zu verteidigen. Je höher der Gürtel, desto gefährlicher die Verteidigungen. Ein Interview mit Roland Jensen, Trainer des Taekwondo-Vereins TKD Wanne.

Herr Jensen, wie lange gibt es Ihren Verein schon und was wird bei Ihnen gelehrt?

Diesen Verein gibt es seit 2001, er gehört dem NRW-Taekwondo-Verband an. Beim Taekwondo handelt es sich um eine koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Es ist in jedem Alter erlernbar.

Sie sind auf den meisten Turnieren sehr erfolgreich, liegt das an Ihren strengen Trainingsmethoden?

(lacht) Nein, jeder hier hat Spaß beim Training. Unsere Methoden sind keinesfalls streng, wir lernen hier alle noch etwas dazu, sowohl Schüler als auch Lehrer.

Warum ist der Verein, besonders im vergangenen Jahr, so stark gewachsen?

Wir bieten Trainings für Familien an, außerdem wird der Verein durch die vielen Turniere auch immer populärer. Die fünf Prinzipien des Taekwondo spielen auch eine Rolle. Sie lehren – vor allem den Kindern – Durchhaltevermögen, Höflichkeit, Integrität, Unbezwingbarkeit und Disziplin.

Wann haben Sie mit Taekwondo angefangen und warum?

Ich habe als Kind schon Taekwondo gemacht und wieder 1998 angefangen, um meinen Sohn zu beeindrucken. Ich habe drei Jahre vom dritten zum vierten schwarzen Gürtel benötigt. Trotzdem bin ich auch noch Schüler und lerne von meinen Mitgliedern immer mehr dazu.

Worauf sind sie in Ihrem Verein besonders stolz?

Auf die heranwachsende Jugend, die nicht nur im Verein erfolgreich ist, sondern jetzt auch im echten Leben mit Hilfe von unseren Prinzipien. Außerdem auf die kleinen Kinder, die obwohl sie so klein sind, trotzdem schon dazugehören.

Das Interview führte Nico Schröer, Klasse 8a, Gymnasium Wanne, Herne

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben