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Praxistipps für eine gut sortierte Hausapotheke

Ab und an sollte die Haltbarkeit der Medikamente überprüft
werden.

Ab und an sollte die Haltbarkeit der Medikamente überprüft werden.

Foto: GETTY

Welche Medikamente und Heilmittel daheim griffbereit sein sollten.

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Schmerztabletten und ein Fieberthermometer sind in fast jedem Haushalt vorhanden. In eine Hausapotheke gehört aber noch einiges mehr, vom Verbandmaterial bis zur Notfalltelefonnummer. Was bei der Einrichtung des Medizinschränkchens zu beachten ist – der eigenen Gesundheit zuliebe.

Tipp 1: Mittel zur Einnahme

Die Bundesapothekerkammer hat eine Checkliste erstellt, welche Medikamente in eine Hausapotheke gehören. Empfohlen werden unter anderem: ein Schmerzmittel, ein Fiebersenker, Salben und Gels gegen Insektenstiche und Sportverletzungen, Desinfektionsmittel, Kohletabletten.

Tipp 2: Hilfe bei Hautverletzungen

Für Schürfwunden und Wundstellen sollten eine Wund- und eine Zinksalbe vorrätig sein. Außerdem Verbandmaterial wie Pflasterstrips und Wundschnellverband, Verbandspäckchen in mehreren Größen sowie Mullbinden und sterile Auflagen.

Tipp 3: Den richtigen Platz finden

Im Badezimmer bewahren fast zwei Drittel der Deutschen ihre Hausapotheke auf. Doch genau dort haben Arzneimittel nichts zu suchen. Aufgrund der Feuchtigkeit und der starken Temperaturschwankungen können die Medikamente Schaden nehmen und ihre Wirkung verlieren. Besser geeignet sind etwa das Schlafzimmer, der Flur oder eine Abstellkammer. Der optimale Aufbewahrungsort für die Hausapotheke solle trocken, dunkel und kühl sein.

Tipp 4: Notfall-Nummern notieren

Erstellen Sie eine Liste mit allen Notfall-Rufnummern, die für Sie wichtig oder sogar lebensrettend sind. Ganz oben: die 112. Auch wenn das merkwürdig klingt, aber im Notfall kann es durchaus passieren, dass einem die einfachste Nummer entfällt. Auch die Nummern des ärztlichen und zahnärztlichen Bereitschaftsdienstes sowie des Apothekennotdienstes gehören auf die Liste. Legen Sie das Blatt zusammen mit einer Erste-Hilfe-Anleitung griffbereit in die Hausapotheke.

Tipp 5: Verfallsdaten kontrollieren

Regelmäßig, mindestens einmal im Jahr sollten Sie Ihre Hausapotheke überprü- fen. Sind die wichtigsten Medikamente tatsächlich noch vollständig vorrätig? Kontrollieren Sie dabei auch die Verfallsdaten der Arzneien. Besondere Vorsicht gilt, wenn sich Verfärbungen, Verklumpungen oder ungewöhnliche Gerüche zeigen. Eventuell können Sie in der Apotheke darauf hinweisen, dass das Medikament bereits vor dem Verfallsdatum unbrauchbar geworden ist.

>>> Gewusst wie

Eine nützliche Liste, was alles in die Hausapotheke gehört, veröffentlicht die Techniker Krankenkasse auf ihrer Internetseite www.tk.de unter dem Menüpunkt „Service“.

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