Meine Terrasse – Bühne für das Gartenleben

Wer das Glück eines Gartens hat, wäre dumm, würde er dieses kleine Paradies nicht richtig auskosten. Eine Terrasse ist wahrer Luxus, denn sie eröffnet viele unbeschwerte Stunden unter freiem Himmel.

Wer das Glück eines Gartens hat, wäre dumm, würde er dieses kleine Paradies nicht richtig auskosten. Eine Terrasse ist wahrer Luxus, denn sie eröffnet viele unbeschwerte Stunden unter freiem Himmel.

Foto: GETTY

Eine Terrasse erweitert im Sommer den Wohnraum nach außen hin. Hier finden Sie unter anderem Tipps, wie Sie Ihren Freiluftbereich planen.

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Die Größe

Regel Nummer eins der Terrassenplanung: Kalkulieren Sie ausreichend Platz ein! Nichts ist ärgerlicher als beengte Verhältnisse. Wenn man sich beispielsweise nicht frei bewegen kann, weil der Sonnenschirm oder der Grill im Weg stehen oder wenn man beim Essen die Stühle notgedrungen auf dem Rasen stehen, weil die Terrasse gleich neben dem Esstisch endet. Stühle sollten immer einen Mindestabstand von einem Meter zur Terrassenkante haben. Selbst für kleine Terrassen gilt deshalb eine Fläche von 3 x 3 Metern als Minimum.

Der Stil

Aktuell besonders beliebt ist ein naturnaher Look. Umsetzen lässt er sich mit unkomplizierten Stauden und Sträuchern, einem Terrassenboden aus Naturstein oder Holz und mit lässigen Möbeln. Stühle, Liegen und Tische sollten ebenfalls aus Holz sein. Auch Aluminium, Edelstahl oder pflegeleichtes Geflecht harmonieren mit dem Naturstil. Ein Teich im Garten wirkt belebend und ist ein Blickfang.

Der Zweck

Am Anfang steht die Frage, wie Sie die Terrasse nutzen möchten: Soll sie ein Treffpunkt für Freunde und Familie sein, wo man beisammen sitzt, grillt und feiert? Oder soll sie als Platz an der Sonne dienen – zum ungestörten Bräunen und Entspannen? Ist sie vielleicht als Spielplatz für Kinder gedacht? Wichtig ist, dass Sie sich über Ihre Wünsche im Klaren sind. Nur so können Sie Ihre Terrasse zielgerichtet Form annehmen lassen. Denn der Platz für die Sitzgruppe, für den Sonnenschirm oder für einen Gasgrill sollte schon in der Planungsphase festgelegt werden. Machen Sie am besten eine Liste, was alles auf Ihrer Traumterrasse möglich sein soll.

Der Belag

Die Palette der Terrassenböden ist groß. Zur Auswahl stehen Holz, Naturstein, Beton oder Fliesen. Terrassendielen aus Holz oder aus dem Holzgemisch-Material WPC haben den Vorteil, dass sie auch bei starker Sonnenbestrahlung nicht zu heiß werden. Zudem wirken sie auch optisch weicher als Fliesen-, Stein- oder Betonböden. Letztere punkten hingegen mit ihrer Langlebigkeit. Fliesen für den Außenbereich bieten wiederum besonders großen Freiraum bei der Gestaltung, da sie in unterschiedlichsten Farben und Mustern im Handel sind.

Licht und Schatten

An Hochsommertagen kann es auf der Terrasse sehr heiß und gleißend hell werden. Deshalb ist es wichtig, mit dem richtigen Sonnenschutz für Schatten zu sorgen. Klassiker sind −neben dem guten alten Sonnenschirm −Sonnensegel, ausziehbare Markisen oder eine Teilüberdachung der Terrassenfläche. Eine natürliche, schattenspendende Variante sind Sichtschutzelemente mit Kletterpflanzen. Abends zaubern Windlichter oder Feuerkörbe eine schöne Stimmung. Auch Wandleuchten und Strahler unter Pflanzen sorgen für dekoratives Licht. Können keine Elektroleitungen verlegt werden, bieten sich Solarleuchten an. Es gibt sie in denkbar vielen Farben und Formen.

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