Sicherheit

Knackpunkt Hintertür

Vor einem Einbruch kann diese Konstruktion sicher nicht schützen.

Vor einem Einbruch kann diese Konstruktion sicher nicht schützen.

Foto: GETTY

Essen.   So lassen sich Nebeneingänge vor Einbrüchen und weiteren Gefahren absichern.

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Beim Stichwort Einbruchschutz denken viele Hausbesitzer zuerst an die Haustür und an Fenster im Erdgeschoss, die abgesichert werden sollen. Sträflich vernachlässigt werden hingegen oft die Hintereingänge, etwa der Kellerzugang oder die Tür von der Garage ins Eigenheim. Dabei gelten diese Bereiche neben den Terrassentüren als die Zugänge, an denen sich die Einbrecher am häufigsten zu schaffen machen. Zum einen sind diese Bereiche oft von der Straße kaum einsehbar, sodass die Täter sich unbeobachtet fühlen, zum anderen verfügen die Türen, insbesondere ältere Modelle, kaum über eine einbruchhemmende Ausstattung. Mit dem Wechsel auf moderne Nebeneingangstüren können Eigentümer die Sicherheit in ihrem Zuhause deutlich erhöhen.

Als grundlegende Empfehlung etwa der polizeilichen Beratungsstellen gilt, dass Nebeneingänge über eine einbruchhemmende Ausstattung gemäß der Widerstandsklasse RC 2 verfügen sollten. Dies bedeutet, dass Türen einem Einbruchversuch eines Gelegenheitstäters mit üblichen Werkzeugen bis zu drei Minuten standhalten. Studien haben ergeben, dass ein durchschnittlicher Einbruchversuch nicht länger als drei Minuten dauert. Bleibt er ohne Erfolg, flüchtet der Täter aus Angst, auf sich aufmerksam zu machen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Durch ungedämmte Seitentüren geht oft viel wertvolle Heizenergie verloren. Mit einer thermischen Trennung von Türblatt, Zarge und Schwelle sowie zusätzlichen Dichtungen können hingegen gute Wärmedurchgangswerte (U-Werte) erreicht werden - die Wärme bleibt im Haus, die Heizkosten sinken.

Türen haben viele Funktionen

Beiden Anforderungen wird zum Beispiel die Sicherheitstür KSI Thermo46 von Hörmann gerecht. Sie ist auch geeignet, um Keller und Wohnbereich mit einem wärmedämmenden Zugang voneinander zu trennen. Somit entweicht weniger Heizenergie aus dem bewohnten Flurbereich in den unbeheizten Keller. Neben Einbruchschutz und Wärmedämmung sind auch Feuergefahren zu beachten, in der Garage ebenso wie im Heizungskeller. Für den Übergang von der Garage in den Keller muss laut Gesetzgeber eine feuerhemmende Tür eingesetzt werden. Hausbesitzer sollten daher auf eine sogenannte T30 feuerhemmende Funktion achten - dies besagt, dass die Tür einem Feuer mindestens 30 Minuten standhält, ohne dass die Flammen auf den danebenliegenden Raum übergreifen. (djd)

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In Garagen findet sich viel Brennbares. Nicht nur das Auto selbst, sondern auch Holz für den Kamin, Kissen für Gartenmöbel, Winter- oder Sommerreifen und Kanister mit Benzin. Viele gute Gründe sprechen also dafür, den direkten Durchgang zwischen Garage und Hausflur gut gegen Feuer abzusichern. Auch im Keller lauern Brandquellen: Die Ölheizung zählt ebenso dazu wie Hobbyräume. Brände im Keller sind besonders bedrohlich, da sie oft spät bemerkt werden. Diesen Gefahren können Hausbesitzer mit speziellen feuerhemmenden Tü- ren, wie etwa Stahl-Feuerschutztüren für brandgefährdete Kellerräume, vorbeugen. Mehr Informationen gibt es unter www.hoermann.de sowie im Fachhandel vor Ort.

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