Verbrauch

Energie und Geld: Sparen bei der Hausbeleuchtung

Es kommt auch auf die Komponenten an: Leuchten, die Strom sparen, entlasten auch Umwelt und Geldbeutel.

Es kommt auch auf die Komponenten an: Leuchten, die Strom sparen, entlasten auch Umwelt und Geldbeutel.

Foto: Fotolia

Essen.  Um bei der hauseigenen Beleuchtung sparen zu können, muss einem auch bewusst sein, wie viel Licht eigentlich benötigt wird.

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Essen, lesen, fernsehen, arbeiten oder entspannen – das verbindende Element ist das Licht. Die Beleuchtung muss all diesen Wünschen oder Notwendigkeiten gerecht werden und dabei so wenig Energie wie nur irgendwie möglich verbrauchen. Da ist eine gute Planung hilfreich. Die Frage, die über allem steht: Wie viel Licht wird zu welchem Zweck an welchem Platz gebraucht?

Die Antwort ist einleuchtend und beeinflusst die Atmosphäre des Raumes, aber auch Klima und den Kontostand positiv. Die einfache Formel: Man greife auf energieeffiziente Komponenten zurück und setze Verbrauch gleich Bedarf. Damit ist schon viel gewonnen.

Die Komponenten

Beginnen wir mit den Lampen als solche: Nach den Glühbirnen sind seit dem 1. September 2018 auch die Halogenlampen aus dem Handel verschwunden. Statt ihrer leuchten nun Energiespar- oder LED-lampen in den heimischen vier Wänden.

Sparen kann auch, wer die elektronischen Betriebsgeräte im Blick hat – insbesondere bei Halogenlampen, die zwar aus den Märkten verschwunden sein mögen, zu Hause aber natürlich noch brennen. Die Experten von licht.de empfehlen elektronische Transformatoren für Niedervolt-Halogenlampen. Sie verbrauchten zwei Drittel weniger Strom als konventionelle Trafos und erhöhten durch sehr konstante Leistung zugleich die Lebensdauer der Lampen. Und noch ein Tipp der Experten: Bei Halogenlampen kann es passieren, dass der Trafo reduziert in Betrieb bleibt, obwohl die Lampe ausgeschaltet wurde – dies ist an einem Brummen zu erkennen. Funksteckdosen kontrollieren diese mehr oder weniger stillen „Stromfresser“, so können Geräte, die sonst im Standby-Modus verharren, abgeschaltet werden. Die Alternative: eine Steckdosenleiste mit Ein- und Ausschalter.

Der Bedarf

Und nun zum Bedarf: Die Beleuchtung zu Hause ist ein echter Stromfresser, da kann ein wenig Effizienz wahrlich nicht schaden. Die Macht der Gewohnheit ist oft eben doch ein schlechter Ratgeber – wer den Lichtschalter betätigen will, sollte sich zuvor Gedanken machen und Energie und Kosten sparen, wenn möglich: Brauche ich das Licht jetzt wirklich? Einleuchtend: Wer sparen möchte, verzichtet auf „Festtagsbeleuchtung“ im ganzen Haus. Warum sollte auch Licht in Zimmern brennen, in denen sich niemand aufhält?

Verbrauch und Bedarf anzugleichen – das ist das Ziel. Dabei helfen kann ein modernes Lichtmanagement, so die Experten von licht.de. Es reicht von einfachen Bewegungsmeldern mit Lichtsensoren bis hin zu einer digitalen stufenlosen Lichtsteuerung mit Tageslichtsteuerung, eingebunden in ein BUS-System, das übergeordnet Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Überwachungssysteme und eben die Beleuchtung steuert.

Sparsamer ist es zudem, die Beleuchtungsstärke im Raum selektiv zu wählen: Wer entspannen möchte, wählt vielleicht eine gedimmte Allgemeinbeleuchtung. Wer ein gutes Buch zur Hand nimmt, wählt ein helles, aber auf die Lektüre zielgerichtetes Licht.

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