Terrasse

Aus gutem Holz gebaut

Wer hätte nicht Lust, auf dieser wohnlichen Terrasse aus Holz zu entspannen?

Wer hätte nicht Lust, auf dieser wohnlichen Terrasse aus Holz zu entspannen?

Foto: GETTY

Als Terrassenbelag ist das Naturmaterial edel, zeitlos und wohnlich.

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Holzterrassen vermitteln ein natürlich, gediegenes Flair und sie wirken auf Anhieb einladend. Ein weiterer Pluspunkt: Holz speichert Sonnenwärme, die es abends, wenn es kühler wird, langsam wieder abgibt – ideal, wenn man nach Sonnenuntergang gemütlich ein Glas Wein auf der Terrasse genießen möchte. Die angenehme Oberfläche schmeichelt dem Fuß beim Barfuß- gehen, und Sonnenanbeter schwören auf die sanfte Reflexion der Holzoberfläche. Es spricht also vieles für das natürlich gewachsene Material. Nur: welche Holzarten und welcher Aufbau sind geeignet, um Wetterschäden und Umwelteinflüssen vorzubeugen?

Alternativen zu Tropenhölzern

Wer auf nachhaltige Rohstoffe Wert legt, sollte ausschließlich im Holzfachhandel einkaufen, da sich dort die Herkunft des Holzes überprüfen lässt. Denn gerade bei Tropenhölzern ist Achtsamkeit geboten. Nur wenn diese das Siegel FSC (Forest Stewartship Council) aufweisen, ist garantiert, dass sie aus nachhaltiger Holzwirtschaft stammen. Heimische Holzarten stehen den Exoten in Hinsicht auf Qualität und Beständigkeit in nichts nach. So weisen Eiche und Robinie eine sehr hohe Dauerhaftigkeitsklasse auf. Das weichere Holz der Lärche ist preisbewussten Kunden zu empfehlen. Um es robuster zu machen, greifen Hersteller unter anderem zu thermischen Verfahren. So entstehen sinnvolle und kostengünstige Alternativen zu den deutlich teureren Importwaren. Wer gerne chemiefreies Holz verbauen möchte, ist mit Thermoesche oder auch Thermopappel bestens beraten.

Mit der Wahl des richtigen Holzes allein ist es jedoch noch nicht getan. Auch bei der Montage sollten einige Dinge berücksichtigt werden, wenn man nicht nach kurzer Zeit schon Enttäuschungen erleben möchte. Unerlässlich ist eine solide Unterkonstruktion mit Drainage und ausreichend Abstand zur Fassade.

Für die Trägerbalken wird eine Mindeststärke von 4,5 x 9,0 Zentimetern bei einem Balkenabstand von maximal 60 Zentimetern empfohlen. Damit das Holz atmen kann, sollte außerdem beim Verlegen auf genügend Abstand zwischen den einzelnen Dielen geachtet werden. Für ein einheitliches Bild werden die Bretter möglichst in ihrer vollen Länge und auf Stoß verlegt.

>>> GEWUSST WIE

Bei der Montage von Holzdielen im Außenbereich sollte man auf Schrauben und Beschläge aus rostfreiem Edelstahl achten. Diese sind besonders beständig, verfärben das Holz nicht und verhindern die Korrosion
des Metalls.

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