Konzert

Pink kommt mit Pomp für ein Konzert nach Schalke

Pink mal in Schwarz. Die Sängerin schlüpft während des Abends in verschiedene Kostüme – vom Ganzkörper-Glitzeranzug bis zu Jeans und weißem T-Shirt.

Pink mal in Schwarz. Die Sängerin schlüpft während des Abends in verschiedene Kostüme – vom Ganzkörper-Glitzeranzug bis zu Jeans und weißem T-Shirt.

Foto: JOHN WILKES

Gelsenkirchen.   Auch nach 20 Jahren im Pop-Geschäft ist Pink noch heiß auf die Bühne. Für ihre Fans brennt sie im August auf Schalke ein Effektfeuerwerk ab.

Pinkfarbener Glitzerregen, ein riesiger Kronleuchter aus Perlen und Diamanten und eine Frau, die sich in schwindelerregenden Höhen durch die Luft katapultieren lässt – ohne dass ihre Stimme auch nur für einen Moment zittert. Sängerin Pink ist nicht nur für ihr kraftvolles Organ bekannt, sondern auch für ihre ausgefallene Bühnenshow bei Konzerten.

Auf ihrer aktuellen „Beautiful Trauma“-Tour brennt die 1,63 m große Powerfrau erneut ein wahres Effektfeuerwerk ab. Wer live dabei sein möchte, bekommt bei uns die Möglichkeit dazu. Wir verlosen Karten für das Pink-Konzert in der Veltins-Arena am 9.8. in Gelsenkirchen.

4-Non-Blondes-Frontfrau schrieb mit Pink

Der Opener-Song auf dieser Stadion-Tour, so viel sei verraten, prophezeit was die Fans rund zwei Stunden lang erwartet: „Get The Party Started“ – Lasst die Party beginnen! Erschienen ist das Lied vor 18 Jahren auf Pinks zweitem Album „Missundaztood“. Geschrieben hat sie die ansteckende Tanzflächenhymne zusammen mit Linda Perry, Sängerin der 4 Non Blondes.

Und zwar nachdem ihr Pink, mit bürgerlichem Namen Alecia Beth Moore, eine eindringliche Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen hat. Falls Perry nicht sofort mit ihr Songs schreiben würde, würde sie zum Stalker ihres Idols werden. Die Aussicht auf eine ständige Begleiterin ließ Linda Perry zu Stift und Papier greifen. Und so schrieben beide nicht nur gemeinsam Songs, sondern auch Erfolgsgeschichte.

Eine Konstante im Pop-Geschäft

Die ist bis heute ungebrochen, Pink eine Konstante im schnelllebigen Pop-Geschäft. Gerade vielleicht auch weil die Sängerin aus dem Städtchen Doylestown in Pennsylvania sich stets weiterentwickelt, ohne dass die Wandlung gekünstelt wirkt. Vom musikalischen Befreiungsschlag „Missundaztood“ mit Schnodderschnauze zur politischen Kampfansage „Dear Mr. President“ auf dem 2006 erschienen Album „I’m Not Dead“ bis zu den vertonten Liebeserklärungen an ihre Familie auf „The Truth About Love“ (2012).

Pink lässt die Fans musikalisch an ihrem Leben teilhaben. Etwa an der Trennung von Ehemann und Motocrossfahrer Carey Hart, die sie in der Single „So What“ (2008) auf humorvolle Art verarbeitet.

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Lange herrschte die Funkstille zwischen den beiden aber nicht. Denn drei Jahre nachdem Pink im Video zu „So What“ noch den Verlust ihres Gatten besang, kam Töchterchen Willow zur Welt. 2016 folgte schließlich Sohn Jameson.

Kinder gehen mit auf Tour

Während der aktuellen Europa-Tour müssen die beiden nicht auf ihre Mutter verzichten – sie sind mit dabei. Abends bespaßt die 39-Jährige in prall gefüllten Stadien ihre Fans, morgens ist der Nachwuchs dran. Vor dem Konzert in Hamburg besuchten die drei zum Beispiel den Hagenbecker Zoo. Wer weiß, vielleicht steht in Gelsenkirchen ein Ausflug in die Zoom-Erlebniswelt zu Eisbär Nanook auf dem Programm.

Termin: 9.8. Gelsenkirchen (Veltins-Arena). Karten ab 62 € im Vorverkauf.

Hinweis: Wer mit dem Auto zum Konzert anreisen möchte, sollte die Fahrt gut planen. Vor dem Pink-Konzert in Gelsenkirchen warnt die Polizei vor Staus.

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