Freizeitpark

Viele Fahrgeschäfte locken in den Freizeitpark „Toverland“

Magisches jenseits der Grenze.

Magisches jenseits der Grenze.

Foto: Handout

Sevenum.  Gleich hinter Venlo befindet sich der niederländische Freizeitpark „Toverland“. Einige Attraktionen befinden sich in zwei große Hallen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wer auf der A 40 Richtung Niederlande fährt, hat nicht selten ein naheliegendes Ziel. Gleich hinter der Grenze lockt das Einkaufsparadies Venlo die Deutschen seit Generationen mit günstigem Kaffee, Vla und Frikandellen. Viele Familien fahren aber inzwischen noch 20 Kilometer weiter, denn beim Städtchen Sevenum verspricht mit dem „Toverland“ ein in den vergangenen Jahren rasant gewachsener Freizeitpark Spaß und Unterhaltung.

Was im Jahr 2001 als reine Indoor-Anlage mit einer Halle begann, hat sich bis heute zu einem der beliebtesten „Attractiepark“ der Niederlande gemausert. Knapp 700.000 Besucher nutzen inzwischen pro Jahr die insgesamt 35 Attraktionen im Innen- und Außenbereich. Im vergangenen Jahr investierten die Betreiber noch einmal kräftig: Für rund 300 Millionen Euro wurden zwei neue Bereiche geschaffen, wodurch die Fläche des „Toverlands“ auf einen Schlag um das anderthalbfache anwuchs.

Verschiedene Achterbahnen

Zwischendurch ein bisschen Niederländisch: „Toverland“, das heißt zu Deutsch „Zauberland“. Deswegen geht es im Park jenseits der Grenze allerorten recht magisch zu – zum Beispiel im „Magische Vallei“, dem magischen Tal, durch das der„Dwervelwind“ (Foto) fegt. Clou dieser Achterbahn: Die Fahrgäste sitzen hier nicht klassisch hintereinander, sondern in runden Fahrkabinen, die sich während der Fahrt auch um die eigene Achse bewegen.

Achterbahnen gibt’s freilich noch einige mehr im Toverland, etwa die traditionelle Holzachterbahn „Troy“. Und auch im letzten Sommer neu eröffneten Bereich „Avalon“ rast etwas auf Schienen durchs Reich von Zauberer Merlin. Im „Fēnix“, einem sogenannten Wing Coaster, also einer Flügelachterbahn, hängen die Fahrgäste rechts und links neben der Schiene gewissermaßen in der Luft. Die Fahrt auf „Fēnix“ fühlt sich also mehr an wie eine Flug – sehr zur Freude der Adrenalinjunkies.

Zur laufenden Sommersaison, die im „Toverland“ meteorologisch-optimistisch bereits am 30. März begann, erhielt die gerade eine Saison alte Attraktion bereits ein atmosphärisches Update. Damit es unter den Flügeln des „Fēnix“ ab sofort noch magisch-spannender zugeht, erleben die Fahrgäste eine sogenannte Darkride-Szene. Gleich in der ersten Kurve nach der Station geht die Fahrt durch eine Halle, in der ein bösartiger Drache lauert. Gut, dass „Fēnix“ tüchtig Power hat und dem Untier davonbrettern kann.

Tipp: Angesichts der Rasanz dieser wie anderer Attraktionen sollte man seinen Frikandel-Stopp in Venlo vielleicht besser auf der Rück- als auf der Hinfahrt erledigen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben