Debatte

„Salon 2030“: Was die Kulturhauptstadt bewirkt hat

Zur Feier des Jahres: Eine Projektion auf einem der Gebäude des Weltkulturerbes Zeche Zollverein.

Zur Feier des Jahres: Eine Projektion auf einem der Gebäude des Weltkulturerbes Zeche Zollverein.

Foto: Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services

Essen.  Zehn Jahre nach der Kulturhauptstadt wird gefeiert und debattiert: Der „Salon 2030“ zieht Bilanz und schaut in die Zukunft. Das sind die Termine.

„Zehn nach Zehn“ – gefeiert hat die Ex-Kulturhauptstadt schon mal am Wochenende, nun wird geklärt, was man da gefeiert hat: Mit einem Debatten- und Musik-„Salon 2030“ in Halle 5 der Welterbe-Zeche Zollverein soll ab dem morgigen Donnerstag eine Selbstbesinnung und Zielgewinnung des Ruhrgebiets beginnen. Am Anfang steht die Frage nach den Folgen von 2010 – und den Aufgaben, die auf dem Weg in die Zukunft noch zu erledigen sind (am 16. 1. diskutieren Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen und Carola Geiss-Netthövel, Direktorin des Regionalverbands Ruhr, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bernd Tönjes vom Initiativkreis Ruhr, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und WAZ-Kulturchef Jens Dirksen (Musikprogramm jeweils ab 17.30 Uhr, Gespräch ab 18 Uhr)).

Die Netzwerke der Museen, der Theater und der Literatur

Am Freitag drauf geht es um die Netzwerke der Museen, der Theater und der Literatur in Ruhr, hier sprechen u.a. Oberhausens Theaterchef Florian Fiedler, Gelsenkirchens Museumsleiterin Leane Schäfer und der oberste Ruhr-Touristiker Axel Biermann. Am Samstag, 18. 1., gibt es eine „Lange Nacht der Projekte“ mit einer Bilderserie zu allen Vorhaben ab 2011, die von Ruhr.2010 angestoßen wurden (u.a. mit Dieter Gorny, Urbane-Künste-Ruhr-Chefin Britta Peters und dem obersten Ruhr-Wirtschaftsförderer Rasmus C. Beck).

Projekte der Zukunft von Internationaler Gartenbauausstellung bis Olympia

Am Donnerstag, 23. 1, geht es um die Frage, was von der europäischen Vernetzung der Kulturhauptstadt geblieben ist (mit Kultur-Ruhr-Geschäftsführerin Vera Battis-Reese, Dieter Gorny und Oeds Westerhof von der Kulturhauptstadt 2018 Leeuwarden). Am 24. 1. steht die Zukunft der Industriekultur zur Debatte (u.a. mit Stefan Brüggerhoff vom Bergbau-Museum und den Kulturdezernentinnen der Landschaftsverbände Milena Karabaic und Barbara Rüschhoff-Parzinger). Der Samstag drauf soll sich um die Projekte der Zukunft von Internationaler Gartenbauausstellung bis Olympia drehen, hier werden u.a. NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner, Ruhrfestspiel-Chef Olaf Kröck und Andreas Jacob von der Folkwang-Universität der Künste erwartet.

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