Museen, Festivals, Bühnen

Ruhrkultur-Card 2020 geht ab sofort in den Verkauf

Stehen hinter der Ruhrkultur-Card (v.li.): Christine Vogt, Chefin der Ludwiggalerie Oberhausen, Axel Biermann, Chef der Ruhr Tourismus-GmbH, Ruhrfestspiel-Intendant Olaf Kröck und Caroline Hoell vom Theater Duisburg.

Stehen hinter der Ruhrkultur-Card (v.li.): Christine Vogt, Chefin der Ludwiggalerie Oberhausen, Axel Biermann, Chef der Ruhr Tourismus-GmbH, Ruhrfestspiel-Intendant Olaf Kröck und Caroline Hoell vom Theater Duisburg.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  20 Museen umsonst, 11 Bühnen und 5 Festivals für die Hälfte: Bei der Ruhrkultur-Card sind 2020 auch das Klavierfestival und die Stücke-Tage dabei.

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Schon ein Jahr nach ihrer Einführung wird die Ruhrkultur-Card gleich noch einmal mehr wert: zu den 20 Kunstmuseen, den elf Bühnen der Region und drei Festivals, bei denen die Karte freien oder halb so teuren Eintritt verschafft, sind noch einmal zwei renommierte, große Festivals hinzugekommen. Wenn am heutigen Donnerstag die Ruhrkultur-Karten für das Jahr 2020 in den Verkauf gehen, gewähren auch das Klavierfestival Ruhr mit seiner Pianisten-Elite sowie die Mülheimer „Stücke“-Tage mit den besten Uraufführungen des zurückliegenden Bühnenjahres 50 Prozent Rabatt auf jeweils einen Eintritt.

4000 verkaufte Ruhrkultur-Karten, in diesem, also dem Jahr ihrer Einführung – das klingt nicht viel. Aber der der oberste Ruhr-Touristiker Axel Biermann (die Ruhr Tourismus-Gesellschaft organisiert den Rabatt) betont, dass man die Zahl einordnen müsse: „Die heute mit fast 200.000 Exemplaren verbreitete Ruhrtop-Card wurde in ihrem ersten Jahr auch nur 7500 Mal verkauft.“

Ende der Bescheidenheit, Stolz aufs Kultur-Revier

Die Ruhrkultur-Card, so Biermann, solle nicht nur Tagesausflügler aus dem Münster- oder dem Rheinland beglücken, sondern auch Schluss machen mit dem bescheidenen Pelz-nach-innen-Tragen des Ruhrgebiets und seinen Bewohnern die Reichhaltigkeit des heimischen Kulturangebots verdeutlichen. Davon schwärmte auch Ruhrfestspiel-Intendant Olaf Kröck, von einer „unfassbar lebendigen, vielfältigen und hochkarätigen Kulturlandschaft“, für die es trotz eines finanziellen Schadens „zwingend“ sei, bei der Ruhrkultur-Card mitzumachen.

Wie bereits in diesem Jahr gibt es bei Bestellung der Ruhrkultur-Card nicht nur freien Eintritt in allen 20 Ruhrkunstmuseen (pro Museum jeweils ein Mal) und 50 Prozent Ermäßigung für Aufführungen und Konzerte der Ruhr-Bühnen, der Ruhrfestspiele, der Oberhausener Kurzfilmtage, der Ruhrtriennale, den „Stücken“ und dem Klavierfestival. Sondern obendrauf auch noch einen Ruhrkultur-Führer im dicken Taschenbuch-Format. Dort sind nicht nur die beteiligten Bühnen, Festivals und Museen vorgestellt, sondern auch Empfehlungen zum Ausgehen und Staunen verzeichnet, die selbst manch Insidern die Augen öffnen. Literaturpreis-Ruhr-Träger Frank Goosen gibt einen Tipp, Matthias Bohm als Chef der Kult-Marke „Grubenhelden“ sowie die Folkwang-Professorin Lesley Olson.

Die Ruhrkultur-Card samt Ruhrkultur-Guide ist erhältlich unter www.ruhrkulturcard.de, in den Leserläden von WAZ, NRZ, WP und WR und über die Hotline

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