Kunst und Liebe

In Lexika sucht man sie vergebens. Dennoch könnte Sara de Vos tatsächlich gelebt haben. Inspirieren ließ sich Dominic Smith für seine Titelheldin von Sarah van Baalbergen, die 1631 als erste Frau in die Haarlemer Lukasgilde aufgenommen wurde. Dreifach gut

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In Lexika sucht man sie vergebens. Dennoch könnte Sara de Vos tatsächlich gelebt haben. Inspirieren ließ sich Dominic Smith für seine Titelheldin von Sarah van Baalbergen, die 1631 als erste Frau in die Haarlemer Lukasgilde aufgenommen wurde.

Malerei war damals Männersache. In „Das letzte Bild der Sara de Vos“ geht es um Kunst, um Mäzene und um Fälschungen. Aber auch um Geld, Liebe und die Schwierigkeit, den richtigen Platz im Leben zu finden. Erzählt wird auf drei Zeitebenen, an drei Schauplätzen: in New York Ende der 1950er, in den Niederlanden in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und in Sydney Mitte 2000. Alle drei geraten packend.

Umso mehr, weil es Dominic Smith gelingt, alle Fäden ebenso elegant wie überraschend zusammenzuführen. So ist dieses Buch nicht nur für Kunstliebhaber ein immenses Vergnügen.

Dominic Smith: Das letzte Bild der Sara de Vos. Ullstein, 351 S., 20 Euro

Dreifach gut

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