Musik-Show

„The Masked Singer“: Welche Promis singen unter der Maske?

Wer verbirgt sich hinter dem „Schmetterling“? Promis treten bei der neuen ProSieben-Show  „The Masked Singer“ verkleidet auf.

Wer verbirgt sich hinter dem „Schmetterling“? Promis treten bei der neuen ProSieben-Show „The Masked Singer“ verkleidet auf.

Foto: Henning Kaiser / dpa

Köln.  ProSieben bringt „The Masked Singer“ nach Deutschland. Das Prinzip: Promis aus verschiedenen Disziplinen singen verkleidet, einer wird enttarnt.

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Nicht, dass Sie aufspringen vom Sofa und auf den Kalender gucken an diesem Donnerstagabend. Nein, es ist noch nicht wieder Karneval. Nicht in Rio, nicht in Venedig und auch nicht in Köln. Obwohl dort in den nächsten Wochen immer wieder Menschen mit Maske rumlaufen, manchmal sogar mit aufwendigem Kostüm. Als Astronaut, Monster oder Schmetterling.

Wer sie sind, ist geheim, was sie tun dagegen nicht. Sie sind Kandidaten in „The Masked Singer“, der neuen Show von ProSieben (20.15 Uhr). Den Titel sollte man allerdings nicht für bare Münze nehmen. Denn es ist nicht unbedingt gesagt, dass unter der Verkleidung wirklich ein Sänger steckt. Kann auch ein Sportler sein oder ein Schauspieler. Ein Liedchen trällern muss aber jeder, der hier mitmacht. Und wer das nach Ansicht der Fernsehzuschauer am schlechtesten macht, der muss am Ende der von Matthias Opdenhövel moderierten Show seine Maske lüften und fliegt raus.

Zum Auftakt kommt Rea Garvey

Eine Jury gibt es auch. Collien Ulmen-Fernandes (37), Ruth Moschner (43), Max Giesinger (30) sowie ein in jeder Folge wechselnden Gaststar – zum Auftakt kommt Rea Garvey – sitzen darin. Sie beschränken sich aber darauf, zu spekulieren, wer zum Beispiel da gerade als Kakadu über die Bühne gesprungen ist. Helfen sollen dabei kleine Hinweise, die die Kandidaten neben ihren Auftritten in einem kurzen Clip mit technisch verzerrten Stimmen geben.

Unsinn oder Unterhaltung? Die Idee stammt aus Südkorea und war dort ein großer Hit. Das muss für Deutschland nichts heißen. Mag ja auch nicht jeder das fermentierte Gemüse, nach dem die Koreaner so verrückt sind. Allerdings ist die Sendung auch in den USA unglaublich erfolgreich gelaufen. Dort siegte in der ersten Staffel vor teilweise über zwölf Millionen Zuschauern übrigens der Rapper T-Pain vor dem 70er-Jahre Teenie Schwarm Donny Osmond und Soul-Legende Gladys Knight.

Die Kostüme sind die Stars der ProSieben-Show

Neben den Kandidaten sind die Kostüme die Stars der Show. Alles Unikate, bis zu 20 Kilo schwer und zum Stückpreis von rund 15.000 Euro. Jedes wohlgemerkt. Gefertigt wurden sie von einer Gewandmeisterin aus Altötting. Was keine leichte Aufgabe war. Denn die Verkleidungen müssen blickdicht sein, dürfen aber gleichzeitig nicht beim Singen stören.

Angeblich wissen laut ProSieben nur zwei Menschen, wer sich hinter den Masken verbirgt. Damit das so bleibt, reisen alle Stars nur getarnt und in Begleitung von Bodyguards an und ab. Ansprechen ist selbstverständlich strengstens verboten, ja auch untereinander herrscht striktes Kontaktverbot für die Teilnehmer. Weshalb der Garderobenbereich zu Fort Knox werden soll.

ProSieben verspricht viele Prominente und strahlt „The Masked Singer“ als erster Sender live aus. „Kein Zeitversatz, kein Schnitt, kein Spoiler – dafür live rätseln, live spekulieren, live erleben“, schwärmt Senderchef Daniel Rosemann. Was in anderen Ländern und vorab in Deutschland von der Show zu sehen war, ist ziemlich bunt, herrlich verrückt und nicht unlustig. Das weiß offenbar auch RTL, das die maskierten Sänger angeblich selbst gerne im Programm gehabt hätte.

Weil das nicht geklappt hat, sendet es nun zeitgleich eine Sonderausgabe von „Let’s Dance“. Mit unmaskierten Menschen – sieht man mal von Jorge González in der Jury ab.

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