Tag des Buches

Zum Welttag des Buches geben Johanna und Mimi Lese-Tipps

Tag des Buches - Johanna Weber (13) ist mit ihrem Gedicht „Stille Wasser“ für den Theo-Preis nominiert.

Tag des Buches - Johanna Weber (13) ist mit ihrem Gedicht „Stille Wasser“ für den Theo-Preis nominiert.

Foto: Lars Heidrich

Am Dienstag werden auf der ganzen Welt Bücher gefeiert. Johanna aus Düsseldorf und Mimi aus Mülheim schreiben selbst – Gedichte und Geschichten.

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Am Dienstag werden Bücher und Geschichten gefeiert. Am Welttag des Buches wollen euch Verlage, Schulen und Büchereien für das Lesen begeistern. Mimi Theile aus Mülheim und Johanna Weber aus Düsseldorf brauchen dafür aber gar keinen besonderen Anlass. Die beiden sind Bücherfans, seit sie denken können und schreiben sogar selbst.

Mimi und Johanna sind beide für den Theo-Preis für junge Literatur nominiert. Mimi für eine Kurzgeschichte und Johanna für ein Gedicht. Die beiden sind also Profis.Wir wollten wissen, welches ihre Lieblingsbücher sind.

„Ich mag es, wenn durch Worte Bilder in meinem Kopf entstehen, so als würde ich einen Film gucken“, erzählt Mimi. Das schafft besonders Walter Moers mit seinen Büchern „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ und „Die Stadt der Träumenden Bücher“. Zu Ostern hat sie sich allerdings die Fortsetzung von „Good Night Stories for Rebel Girls“ gewünscht. Die Autorinnen Elena Favilli und Francesca Cavallo erzählen darin die Geschichten von starken Frauen.

Auch Johanna liest sehr viel. Die Comic-Romane „Dork Diaries“ von Rachel Renée Russell gefallen ihr alle, weil „die Geschichten aus dem alltäglichen Leben erzählen, aber überhaupt nicht langweilig sind.“ Gerade hat sie den Jugendroman „Boys don’t cry“(deutsch: Jungen weinen nicht) von Malorie Blackman als E-Book ausgelesen. Darin geht es um einen Jungen, der sich plötzlich um ein Baby kümmern muss. „Es geht aber nicht nur darum, wie der Junge mit dem Baby klar kommt, sondern um die ganze Familie.“

Egal, ob die beiden den Theo-Preis gewinnen oder nicht: Mimis Geschichte und Johannas Gedicht werden bald auch in einem Buch erscheinen. Der „Theo-Reader“ enthält alle nominierten Texte.

Der Theo-Preis wird bald verliehen

Der Theo-Preis ist nach dem Schriftsteller Theodor Fontane benannt worden. Das Motto lautete in diesem Jahr „Vor dem Sturm“.

Preise werden für Geschichten und Gedichte in jeweils verschiedenen Altersstufen verliehen. Mitmachen können in jedem Jahr Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Alle Nominierten haben an einem Workshop in Berlin teilgenommen. Dort haben sie unter anderem geprobt, ihre Texte vorzutragen.

Der Preis wird am Sonntag, 28. April, verliehen.

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