Wirtschaft

Mit mehr Hilfe vom Staat durch die Corona-Krise

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Viele Geschäfte haben seit Wochen geschlossen.

Viele Geschäfte haben seit Wochen geschlossen.

Foto: Nicolas Armer / dpa

Firmen und Geschäfte haben in Corona-Zeiten große Probleme. Deshalb fordern sie von der deutschen Regierung mehr Unterstützung.

Riesige Firmen mit Tausenden Mitarbeitern gehören dazu. Aber auch kleinere Geschäfte und Restaurants sind Teil der deutschen Wirtschaft. Gerade erst schalteten sich Vertreter aus der Politik und der Wirtschaft zusammen. Die Einschränkungen in der Corona-Zeit machen vielen Unternehmen schwer zu schaffen. Einige kämpfen seit Monaten darum, dass es sie auch in Zukunft noch gibt.

Welche Bereiche sind besonders betroffen?

Restaurants und Cafés dürfen schon länger keine Gäste mehr reinlassen. Auch viele Geschäfte in Innenstädten haben seit Wochen geschlossen. Stark eingeschränkt sind auch die Kultur und der Tourismus. Denn auch Museen, Theater und Kinos sind geschlossen. Und Reisen sind in Corona-Zeiten nicht so leicht möglich. Besonders betroffen seien häufig kleine junge Unternehmen, sagte der Experte Marcel Fratzscher vor kurzem.

Welche Hilfen gibt es vom Staat?

Teilweise lassen Firmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger arbeiten. Der Staat zahlt ihnen dafür Geld, das sich Kurzarbeitergeld nennt. Aber Strom und Mieten müssen weiter gezahlt werden, deswegen hilft der Staat Firmen auch dabei. Außerdem kommt der Staat den Firmen bei den Steuern entgegen. Das ist Geld, dass einzelne Leute, aber auch Unternehmen regelmäßig an den Staat zahlen.

Warum reichen vielen Firmen die Hilfen nicht?

Erst mal müssen sich bei dem Thema verschiedene Politikerinnen und Politiker einigen. Bei manchen Punkten gab es Streit innerhalb der Regierung. Denn es geht um viel Geld. All das hat gedauert. Firmen mussten deshalb oft länger auf das Geld warten. Experten sagen auch: Teilweise sei es zu kompliziert, die Hilfen zu beantragen.

Wann können Geschäfte, Restaurants und Kinos wieder öffnen?

Das hängt ganz davon ab, wie viele Menschen sich in Deutschland neu mit dem Coronavirus anstecken. Sollten es in nächster Zeit weiter deutlich weniger werden, könnten die Regeln gelockert werden. Im März dürfen zum Beispiel Friseure wieder öffnen. Experten sagen: Wichtig ist, dass Unternehmen planen können.

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