Kino

Luna verändert als Rocca die Welt

Luna Marie Maxeiner musste für den Film  „Rocca verändert die Welt“  erst lernen, wie man Longboard fährt.

Luna Marie Maxeiner musste für den Film „Rocca verändert die Welt“ erst lernen, wie man Longboard fährt.

Foto: Gordon Timpen

Rocca ist ein mutiges und selbstbewusstes Mädchen. Im gleichnamigen Kinofilm macht sie für ihre Mitmenschen die Welt ein bisschen besser.

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Heute startet der Film „Rocca verändert die Welt“ im Kino. Rocca muss zu ihrer kaltherzigen Oma ziehen, weil ihr Vater auf Weltraum-Mission ist. Der Film erzählt, wie das ungewöhnliche Mädchen seine neue Umwelt ganz schön durcheinanderwirbelt. Die zwölfjährige Luna Maxeiner aus Köln spielt die selbstbewusste, mutige Rocca. Im Interview erzählt Luna, was sie an ihr mag.

Wie hast du die Rolle bekommen?
Ich bin in einer Agentur für Kinder- und Jugendliche für Fotoshooting und Schauspiel. Meine Agentin schickte mir eine Anfrage von „Rocca“. Als ich die Zusammenfassung gelesen habe, habe ich sofort gesagt, dass das meine Lieblingsrolle wäre. Ich war sofort hin und weg von Rocca. Dann habe ich fünf Casting-Runden überstehen müssen. Es war total aufregend und die finale Entscheidungsfindung oder Entscheidungsmitteilung hat für meinen Geschmack seeeehr lange gedauert. Dann endlich kam ein Anruf von der Regisseurin Katja, dass sie mich haben will. Da habe ich mich riesig gefreut!

Luna spielt in dem Film an der Seite von vielen bekannten Schauspielern wie Fahri Yardim Foto: Gordon Timpen Was gefällt dir am besten an Rocca?
Ich mag eigentlich alles an ihr. Besonders schätze ich, dass sie zu jedem nett und eigentlich immer gut gelaunt ist. Außerdem finde ich cool, dass sie sagt, was sie denkt. Ich hätte Rocca gerne als Freundin, weil ich denke, dass man mit ihr immer Spaß hat und sie auch abenteuerlustig ist. Außerdem kann man sich auf sie immer verlassen.


Was sollten sich die Erwachsenen und Kinder, die in den Film gehen, von Rocca abgucken?
An alle ängstlichen Eltern: Glaubt an eure Kinder! Bestärkt sie, sich was zuzutrauen! An alle: Ich denke, wenn sich jeder eine Scheibe von Rocca abschneiden würde, wäre die Welt schon ein ganzes Stück besser. Es wäre schön, wenn einfach alle ein bisschen offener wären.


Du hast mit vielen bekannten Schauspielern wie Fahri Yardim und Barbara Sukowa zusammen gearbeitet. Was hast du von ihnen gelernt?
Dass man, wenn man sich in eine Situation hineinversetzt, die man selbst mal erlebt hat, viel besser spielt. Außerdem hat Regisseurin Katja mir auch gute Tipps gegeben, etwa dass man, wenn man den Text nicht perfekt lernt, freier spielt und dadurch auch mal improvisiert. Somit wirkt die komplette Szene freier und natürlicher.
Luna hatte viel Spaß mit den Eichhörnchen. Foto: Gordon Timpen Wie war es, mit Eichhörnchen zu drehen?
Es war immer lustig und aufregend mit den Eichhörnchen, da man sie ja auch nicht dressieren kann und sie dann natürlich manchmal auch weglaufen. Obwohl sie mich schon nach dem ersten Drehtag total zerkratzt haben, waren sie total süß und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Am liebsten hätte ich auch eins behalten. Witzig war, als eins einmal weggelaufen ist und im Klassenzimmer von Schulter zu Schulter gesprungen ist… alle sollten ruhig bleiben… das war eine Challenge für alle – aber lustig.


Wie geht es jetzt bei dir weiter? Gibt es neue Filmprojekte?
Ja, ich habe schon neue Anfragen, aber es ist noch nichts spruchreif. Es bleibt also noch spannend. Mein größter Wunsch ist, Schauspielerin zu werden. Aber vorher mache ich natürlich noch die Schule zu Ende. Schule geht immer vor.

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