Kino

Doppelgänger in „Unheimlich perfekte Freunde“ werden böse

Luis Vorbach als Frido und sein perfektes Ich in „Unheimlich perfekte Freunde“.

Luis Vorbach als Frido und sein perfektes Ich in „Unheimlich perfekte Freunde“.

Foto: SquareOne Entertainment

Im neuen Kinofilm „Unheimlich perfekte Freunde“ spielt Luis Vorbach den Jungen Frido, der durch einen Trick plötzlich super in der Schule wird.

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Luis Vorbach war schon in einigen Filmen dabei. Der junge Schauspieler machte bei „Die kleine Hexe“ oder „Auf Augenhöhe“ mit. Sein neuestes Projekt war aber auch für ihn etwas Besonderes. Im Film „Unheimlich perfekte Freunde“ spielt er seine Rolle nämlich gleich doppelt. Heute kommt der Film ins Kino. Er ist ab sechs Jahren freigegeben.

Der 13-jährige Luis spielt im Film den Jungen Frido. Er und sein bester Freund Emil (Jona Gaensslen) haben ein großes Problem: In der Schule läuft es nicht so gut. Ihre Eltern erwarten aber das Gegenteil von den beiden. Aber dazu sind die Jungen so gar nicht in der Lage.

Erst geht alles ganz gut

Da kommt ihnen ein Zufall ganz recht. Auf einem Jahrmarkt besuchen die Kinder ein Spiegelkabinett. Darin erwacht plötzlich erst Fridos und dann Emils Spiegelbild zum Leben.

Das klingt für Frido und Emil erst mal toll. Schließlich übernehmen die Doppelgänger alle Aufgaben, auf die die beiden keine Lust haben. Der eigentlich faule Frido ist plötzlich super fleißig, erledigt Mathe und Grammatik problemlos. Die anderen Kinder in der Klasse merken, dass etwas nicht stimmt. Sie wollen auch ihre eigenen Doppelgänger. Plötzlich wimmelt es im Klassenraum davon.

Die Doppelgänger nerven bald

Aber irgendwann klappt das nicht mehr. Die Spiegelbilder machen plötzlich, was sie wollen. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele — sehr zum Ärger der echten Kinder. Außerdem merken sie nun, dass die Probleme, die sie mit ihren Eltern haben, gar nicht so schlimm sind. Ihre Doppelgänger nerven sie viel mehr. Aber es ist schwieriger als gedacht, sie wieder loszuwerden.

„Unheimlich beste Freunde“ wurde ihm Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ gefördert. Dabei haben sich verschiedene Stiftungen, Fernsehsender und Fördergesellschaften zusammengetan, um gute Kinderfilme zu produzieren. Für die Zielgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen werden Themen besonders umgesetzt.

>> INTERVIEW MIT LUIS VORBACH

Luis Vorbach spielt in dem Film die Hauptrolle. Im Interview erzählt der 13-Jährige, was er von Schulstress hält:

Du spielst im Film den Schüler Fridolin und sein Spiegelbild. Das wird durch Zauberei lebendig. Du musstest beide Rollen spielen. Wie war das für dich?

Luis: Mir fiel der Wechsel zwischen den beiden nicht so schwer. Das war cool, mal in zwei verschiedene Rollen reinzuschlüpfen.

Fridolin ist froh, dass sein Spiegelbild so gute Noten schreibt. Trotzdem hat er Angst: Er glaubt, dass seine Eltern den Doppelgänger lieber mögen, weil der perfekt ist. Wer sollte den Film sehen?

Luis: Der Film ist super für Eltern. Manche merken gar nicht, dass sie bei ihren Kindern so einen Druck aufbauen. Dass die Kinder nicht aufs Gymnasium wollen, sondern eher auf die Realschule oder die Hauptschule.

Wie war das bei dir selbst nach der Grundschule?

Luis: Ich hätte auf das Gymnasium gehen können, aber ich wollte auf die Realschule. Das haben mir meine Eltern überlassen. Ich hatte da gar keinen Stress. Ich finde, das sollte man einem Kind auch selber überlassen.

Lernst du viel?

Luis: Ich lerne, was ich lernen muss. Bei mir kommt es darauf an, ob es mich interessiert. Aber ich bin ganz gut in der Schule, ich bin auf jeden Fall zufrieden mit meinen Noten.

Ist es wichtig, perfekt zu sein?

Luis: Jeder ist auf seine Art perfekt. Niemand ist in allem perfekt, das gibt es einfach nicht. Jeder hat seine Macke.

Hättest du auch gerne einen Doppelgänger? Und was sollte er für dich übernehmen?

Luis: Nein, eigentlich fällt mir nichts ein. Bei mir geht es in der Schule ganz gut und auch im Sport. (dpa)

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