Vielfalt leben

Groß werden ohne Vorurteile

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Das soziale Projekt Bunter Ball: Die Kinder bewegen sich gemeinsam und lernen und erleben hautnah, was Gemeinschaft wirklich bedeutet – und wie sie funktioniert.

Das soziale Projekt Bunter Ball: Die Kinder bewegen sich gemeinsam und lernen und erleben hautnah, was Gemeinschaft wirklich bedeutet – und wie sie funktioniert.

Foto: Tim Kramer

Essen.  Gemeinsam bewegen für ein gesundes Miteinander – frei von Diskriminierung. Bunter Ball: Ein soziales Projekt, das sicher Schule macht.

Sport und Bewegung sind essenzielle Treiber, wenn es um die ganzheitliche kindliche Entwicklung geht. Zusammen Sport zu treiben, kann das Selbstbewusstsein und das Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse anderer stärken – und natürlich auch Spaß machen. Grundlage dafür ist der konzeptionelle Aufbau von pädagogischen Lern- und Erlebnisräumen, in denen Kinder Sport auf eine neue Art erfahren.

Genau das macht In safe hands e.V., der Träger und Initiator des Projektes Bunter Ball. Sein Motto: Bewegung ermöglichen, Kompetenzen fördern, präventiv wirken. So wird derGrundstein dafür gelegt, dass aus kleinen Grundschüler*innen große Persönlichkeiten werden, die Vielfalt leben und die gesellschaftlichen Herausforderungen von heute und morgen angehen. Gemeinsam.

Spielen, toben, lachen – als Team

In 90-minütigen sportpädagogischen AGs, eingebettet in den Ganztagsunterricht, werden die emotionalen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen gefördert. Die Kinder werden ununterbrochen von der ersten bis zur vierten Klasse begleitet. Sie lernen, die eigenen Gefühle auszudrücken und wahrzunehmen, sich in andere hineinzuversetzen. Es geht um die Entwicklung eines sozialen Bewusstseins und den Umgang mit Konflikten, auch und vor allem in einem interkulturellen Umfeld.

>>> Projekt Bunter Ball – das bringt’s:

  • Gesund aufwachsen ohne Vorurteile
  • Mehr Bewegung, mehr Gemeinschaft, mehr Spaß
  • Stärkung sozialer, emotionaler und interkultureller Kompetenzen
  • Etablierung eines hochwertigen Ganztagsangebots

Dabei wird das Projekt auch wissenschaftlich betreut. Die Expert*innen des Psychologischen Instituts der Deutschen Sporthochschule Köln und des Lehrstuhls für Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklung der Universität zu Köln sind mit im Boot. Sie nehmen sowohl die Gesundheitsdaten als auch die soziale Integration und die emotionale Kompetenzentwicklung der Kinder unter die Lupe. Die Analyse erfolgt zweimal pro Schuljahr, wobei natürlich die Kinder sowie Lehr- und Erziehungskräfte mit einbezogen werden.

Viele Farben – eine Vision

Im Zentrum des Projekts Bunter Ball steht der Abbau von antisozialen und diskriminierenden Verhaltensweisen. Dies wirkt sich nachhaltig auf die soziale Integration und das Gruppengefüge der Schüler*innen aus. Sport und Bewegung dienen dem Projekt als Medien, um wichtige Lernimpulse für die Kinder zu setzen. Die Kinder bewegen sich gemeinsam und lernen und erleben hautnah, was Gemeinschaft wirklich bedeutet – und wie sie funktioniert. Gleichzeitig tun sie auch noch etwas für ihre Gesundheit, in physischer wie psychischer Hinsicht. Mitmachen lohnt sich also doppelt und dreifach.

Soziales Engagement – im Dreierpack

In safe hands e.V. wird im Projekt Bunter Ball von der VIACTIV Krankenkasse und dem VfL Bochum 1848 mit Expertise, Reichweite und finanziellen Mitteln unterstützt. Für die Initiatoren und Förderer gehören Bewegung und Sport zum Leben einfach dazu. Sie wissen, wie wichtig Teamgeist ist, um Großes zu erreichen – und geben diesen Spirit an die Kinder weiter. Für ein gesundes Miteinander. Von Kindesbeinen an.

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