Wolfgang Kerak wird heute 65

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Bergkamen. (bu) Arbeiten muss er, bevor er richtig feiern kann. Aber wer Wolfgang Kerak kennt, der weiß, dass er auch an seinem 65. Geburstag am heutigen Samstag nicht still sitzen kann. In einem Alter, das zumindest für die meisten schon offizielles Rent

"Ich fühle mich fit wie ein Turnschuh und bin noch lange nicht müde", betont der Mann, der so viele Ämter inne hatte, dass es ihm selbst manchmal unheimlich wird. Für Wolfgang Kerak ist der runde 65. Geburtstag eigentlich nur "ein weiterer Schritt" auf seinem Lebensweg. Der begann schon vor vielen Jahren in der Bergkamener Lokalpolitik.

1964 trat der gelernte Steinmetz in die SPD ein. Schon vier Jahre später prägte er die Politik seiner Heimatstadt. Über verschiedene Ausschüsse gipfelte seine politische Karriere schließlich im Bürgermeisteramt. Zehn Jahre lang war er Stadtoberhaupt der Bergkamener. Ein Amt, das ihm besonders am Herzen lag: "Weil man dort im direkten Kontakt mit der Bevölkerung war."

Aber gerade die Vielseitigkeit seiner Aufgaben reizt ihn. Angefangen beim Vorsitz im Regionalverband Ruhrgebiet (KVR) und der Aufsichtsratsfunktion für Großprojekte wie die Ruhrtrienale über den deutschen Vorsitz der Zukunftsaktion Kohlegebiete bis zum europäischen Vizepräsidenten der Kohlegemeinschaft Euracom: "Die Aufgaben sind so verschieden, dass ich gar nicht sagen könnte, was davon mir am wichtigsten ist." Nicht zu vergessen natürlich das Amt als stellvertretender Landrat.

Eines jedoch ist sicher: Wenn er in Brüssel oder Straßburg mal wieder mit Ministern verhandelt und mit gewichtigen Politikern an einem Tisch sitzt, dann braucht er den direkten Draht zum "normalen Menschen" als stv. Landrat oder ganz einfach in seinem Steinmetzbetrieb am Hauptfriedhof.

Die Gratulationsschreiben aus allen Himmelsrichtungen haben längst größere Stapel auf seinem Schreibtisch gebildet. Und das spricht eine deutliche Sprache.

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