Stadt benennt Weg nach dem Schriftsteller Max von der Grün

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Kamen. (wol) Max von der Grün kommt zu besonderen Ehren. Ein Rad- und Fußweg auf der Trasse der ehemaligen Klöckner-Bahn wird nach dem Schriftsteller benannt, der in Heeren-Werve gelebt und auf der Zeche Königsborn gearbeitet hat.

Die Stadtverwaltung greift mit der Entscheidung für den Max-von-der-Grün-Weg einen Vorschlag des Kamener Lehrers und Autors Heinrich Peuckmann auf. Der hatte sich dafür ausgesprochen, nach Schriftstellern ohne Bezug zur Stadt doch auch einen zeitweiligen Sohn der Stadt entsprechend zu ehren, der noch dazu Kamen mit seinem Werk auch ein literarisches Denkmal gesetzt hat.

So spielt der Roman "Irrlicht und Feuer" Max von der Grüns zum Teil in der Stadt und auf der Klöckner-Bahn-Trasse. Von der Grün war mit diesem Roman angeeckt bei Bergbauverbänden und hatte sein eigenes Berufsleben als Bergmann aufgegeben, statt dessen dann Erfolge als Schriftsteller gefeiert. Rezensenten bezeichneten ihn gern als Arbeiterdichter.

Der 1926 geborene Schriftstelle lebte von 1951 bis 1966 in Heeren-Werve. 2005 starb er, lebte zuletzt im Dortmunder Stadtteil Lanstrop. "Irrlicht und Feuer" war sein zweites Buch und sein erster größerer Erfolg. Bekannter wurde später das Buch "Vorstadtkrokodile" durch Verfilmung und Einsatz im Deutschunterricht. Das Buch "Irrlicht und Feuer" wurde zuletzt in einer Reihe unseres Verlages und des WDR neu aufgelegt und ist in der Geschäftsstelle unserer Zeitung am Markt erhältlich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben