Langjähriger Wirt im "Käsehaus"

Peter Weck (70) verstorben

Foto: WR

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Eine traurige Botschaft erreichte Lüdenscheid am Pfingstmontag. Peter Weck, vielen Lüdenscheidern sicher noch bekannt durch seine Tätigkeit im Restaurant „Käsehaus” an der Friedrichstraße, ist in der Nacht zum Pfingstsonntag im Alter von 70 Jahren gestorben.

Eine heimtückische Krankheit war bereits im Februar diagnostiziert und behandelt worden. Doch alle medizinischen Bemühungen waren vergebens. Peter Weck verlor den Lebenskampf.

„Auswanderer” seit Ende 2000

Zusammen mit seiner Frau Bärbel hatte er das beliebte und gut frequentierte Restaurant an der Ecke Friedrichstraße/Bahnhofstraße geführt. Vor ihrem Engagement in den früheren Räumen der „Petersilie” hatten die Wecks fünf Jahre ein Restaurant im Rahmedetal betrieben. 1999 konnten sie ihr Zehnjähriges in Lüdenscheid feiern.

Ende 2000 wurde das „Käsehaus” überraschend geschlossen. Peter und Bärbel Weck erfüllten sich einen lang gehegten Wunsch: Sie zogen auf die griechische Insel Patmos, die in der südöstlichen Ägäis zwischen Ikaria und Leros liegt und die nördlichste Insel der Inselgruppe Dodekanas ist. Dort hatten die beiden während mehrerer Urlaubsaufenthalte Freundschaften mit Einheimischen geschlossen, die eifrig gepflegt wurden. Die Lüdenscheider integrierten sich schnell und wurden bald als „Insulaner” akzeptiert.

Tätig auch im Gaststättenverband

Natürlich wurden auch die Kontakte zu Bekannten und Verwandten in Deutschland aufrecht erhalten. Ab und an kamen auch Freunde aus Lüdenscheid zu Besuch.

Während seiner „Käsehaus”-Zeit war Peter Weck beim Hotel-und Gaststättenverband Lüdenscheid tätig. Bis Ende 2000 gehörte er dem Beirat an, wo er sein langjähriges Fachwissen einbrachte.

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