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Mitarbeiter der Anglistik Uni Siegen lesen Kindern vor

Ein Teil des Teams der Anglistik Uni Siegen (v.l.n.r): Christopher Hansen, Franziska Burstyn, Annika Jebramcik, Julia Franzkoch, Yvonne Knop, Marcel Hartwig.

Ein Teil des Teams der Anglistik Uni Siegen (v.l.n.r): Christopher Hansen, Franziska Burstyn, Annika Jebramcik, Julia Franzkoch, Yvonne Knop, Marcel Hartwig.

Foto: Universität Siegen

Siegen.  Anglistik-Studenten haben den Bundesweiten Vorlesetag genutzt, um Kindern in Siegen unter anderem aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ vorzulesen.

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Den 13. bundesweiten Vorlesetag nutzte eine Gruppe des Seminars der Anglistik der Universität Siegen als Anlass, insgesamt rund 200 Siegenern Kindern in der Christofferwerk-Kita Siegen, der Spandauer Gemeinschaftsgrundschule Siegen, der Grundschule Niedernetphen und in der Stadtbibliothek Siegen vorzulesen.

Begeisterung fürs Lesen wecken

Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen über 100 000 freiwillige Vorleser Kindern in ganz Deutschland vor. Ziel der gemeinsamen Initiative der Wochenzeitung „Die Zeit“, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung ist es, die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

In Siegen gestaltet sich das folgendermaßen: Letztes Jahr schloss sich Franziska Burstyn, Dozentin für Anglistik an der Uni Siegen, der Initiative an und baute um sich herum eine Gruppe von mittlerweile acht Vorlesern auf, allesamt Mitarbeiter und Studenten des Seminars der Anglistik. Gemeinsam luden sie zu Lesungen in den Grundschulen und der Kita ein. In der Spandauer Grundschule hörten die Kinder die Geschichte „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl, während in der Christofferwerk-Kita unter anderem „Wundermeerschwein rettet die Welt: eine Geschichte“ von Nina Spranger und Udo Weigelt gelesen und im Anschluss mit den sechzehn Kindern ein Märchenraten veranstaltet und Superheldenmasken gebastelt wurden. „Es macht generell Spaß, vorzulesen, aber auch mit den Kindern zu agieren, die so offen wirken und unerschrocken auf alles zugehen,“ so Franziska Burstyn. Das letzte Vorlesen fand in der Stadtbibliothek Siegen statt, wo sich am verregneten Freitagmittag aber schlussendlich nur zwei Kinder einfanden. Hier wurde der Versuch gestartet, nicht gezielt eine ausgewählte Gruppe von Kindern einzuladen, sondern auf „Laufkundschaft“ zu hoffen. „Ungeladen ist schon machbar, aber einfacher bei etablierten Veranstaltungen“ meinte Franziska Burstyn im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Bibliothek.

Regelmäßiges Vorlesen geplant

Die regelmäßig stattfindende Vorlesestunde der Stadtbibliothek Siegen erfreut sich beispielsweise großer Nachfrage. Nun plant die Vorlesegruppe der Anglistik, diese weiter auszubauen, um ein wöchentliches Vorlesen zu ermöglichen. Auch Termine wie der Welttag des Buches am 23. April 2017 sollen als nächste Möglichkeit zum Vorlesen für die Siegener Kinder genutzt werden.

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