Landesanstalt: Keine Auffälligkeiten bei Düzgün-TV

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Lünen. Für viel Wirbel sorgte gestern die schweren Vorwürfe gegen den Fernsehsender Düzgün-TV und eine Anzeige gegen die Lüner Feuerwehr und die Landesanstalt für Medien (LfM). Letztere wies gestern entschieden zurück, sich nicht um das Thema gekümmert zu

Zwei Wochen durchgehendes Programm seien ohne Wissen des Senders aufgezeichnet und durch das Zentrum für Türkeistudien untersucht worden. Das Ergebnis: "In dieser Zeit gab es nichts zu entdecken, was gegen die Vorschriften verstoßen würde", so Peter Widlok, Sprecher der LfM. Die Vorwürfe gegen den Sender seien bereits seit einiger Zeit bekannt, seit mindestens sechs Monaten sei man deshalb auch mit den Verantwortlichen in ständigem Kontakt. Vor gut drei Wochen sei außerdem ein Termin angesetzt gewesen, bei dem ehemalige Angestellte eindeutig belastendes Material hätten vorlegen wollen. "Dieser Termin ist von Seiten der ehemaligen Mitarbeiter 'geplatzt worden'", so Widlok. Einen im Raum stehender Vorwurf, dass der Sender nicht wie vorgeschrieben sein Programm für mindestens drei Monate archiviert, kannte Widlok bis dato nicht. "Wir gehen davon aus, dass der Sender dieser Aufzeichnungspflicht nachkommt."

Dass eine Strafanzeige gegen die Landesanstalt für Medien und die Feuerwehr der Stadt Lünen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sei, konnte Staatsanwältin Ina Holznagel inzwischen bestätigen. Allerdings habe man nicht die hier Beschuldigten, sondern den Betreiber des Senders als eigentliches Ziel der Anzeige erkannt. Die Ermittlungen gegen ihn würden laufen - allerdings habe es bereits vor einem Jahr eine fast gleich lautende anonyme Anzeige gegeben. Seinerzeit hätten die Ermittlingen nicht zu einem Ergebnis geführt.

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