Carmela de Feo und Michael Sens

Kleinkunsttage haben zwei Gewinner

Foto: WR

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Die 30. Lüdenscheider Kleinkunsttage haben zwei Gewinner. Gleich gut gefielen den Zuschauern die Programme von Carmela de Feo und Michael Sens, den beiden letzten Akteuren der diesjährigen Kleinkunstwoche.

Mit einer Durchschnittsnote von 1,28 - sensationell hoch - dürfen nun beide aufs Siegertreppchen steigen. Erstmals in der 30-jährigen Geschichte der Lüdenscheider Kleinkunsttage tragen damit zwei Künstler - beide hervorragend ausgebildet - die Siegerkrone. Zwei "Lüdenscheider Lüsterklemmen" brachte denn auch Thomas Meermann, Marketingleiter der Sparkasse, gestern bei der Bekanntgabe der Gewinner zum Pressegespräch bei Kulturhauschef Stefan Weippert mit.

Wiedersehen im "bistro K"

Mit beiden Künstlern gibt es im Rahmen des "bistro K" ein Wiedersehen. Beiden stiftet die Sparkasse ein Preisgeld von 1 500 Euro. Überlegungen, jeden nur ein halbes Programm spielen zu lassen und dann eine gemeinsame Preisverleihung vorzunehmen, waren rasch vom Tisch.

"Beide haben ein Programm, das den ganzen Abend trägt", freut sich Stefan Weippert schon jetzt auf das Wiedersehen mit den beiden Großen der kleinen Kunst. Am 11. Dezember (Carmela de Feo) und 15. Januar (Michael Sens) treten der schrille, kleine Feldwebel und der Alleskönner Sens zum erneuten Frontalangriff auf die Lachmuskulatur an.

Mit durchschnittlich 100 Besuchern pro Abend waren die diesjährigen Kleinkunsttage bestens besucht. "Wir hatten eine sehr gute Besucherresonanz", ist Stefan Weippert mit über 500 Besuchern sichtlich zufrieden. Auch freut er sich über das hohe Niveau der Beiträge, die in Erstaunen versetzten und zum Lachen brachten. "Selbst der Dritte (Frank Fischer) hat einen Notenschnitt erhalten, der im Vorjahr fast zum Sieg gereicht hätte." Sein Ergebnis: Note 1,54.

Max Uthoff, der Gewinner des Vorjahres, trug mit einer Durchschnittsnote von 1,53 den Sieg davon. Selbst Thilo Seibel (1,64) und Käthe Lachmann (2,6), die auf die Plätze vier und fünf kamen, müssen nicht traurig sein, erhielten doch auch sie ausnehmend gute Bewertungen.

Bewährt hat sich, so Stefan Weippert, die Kleinkunsttage zu strecken und die Abende nicht mehr Schlag auf Schlag aufeinander folgen zu lassen. "Das soll auch im nächsten Jahr wieder so sein." Besonders begeistert ihn, dass zwei Künstler gewonnen haben, die beide eine sehr gute Ausbildung genossen haben und rundum, nicht nur mit musikalischem Können, punkten konnten.

Freuen darf sich auch Michael Bette (Drosselweg 17), der den Publikumspreis, ein Navigationsgerät im Wert von 150 Euro, von der Sparkasse erhält.

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