"Father's House" gibt Straßenkindern eine Perspektive

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Lüdenscheid. (IW) Vor rund 15 Jahren sind Petra und Thomas Erkens zusammen mit einem kleinen Team von der Freien Christlichen Jugendgemeinschaft (FCJG) von Lüdenscheid aus nach Manila gegangen, um zusammen mit einheimischen Mitarbeitern auf den Philippine

Zusammen mit Filippinos wurde dort der Missionszweig "Christian Misaionary Community" (CMC) gegründet, der zur sozialdiakonischen Arbeit der FCJG (Help International) gehört. Schwerpunkt des Dienstes der aus Lüdenscheid stammenden Petra Erkens, geb. Schmalenbach, und ihres am Niederrhein aufgewachsenen Ehemannes ist die City Mission "The Father's House".

Im Rahmen eines Heimaturlaubs feiern sie am kommenden Sonntag ein Wiedersehen mit der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Und zwar werden sie am 22. Juli im Gottesdienst (Beginn: 10 Uhr) in der Friedenskirche an der Berliner Straße, bei dem auch Gäste willkommen sind, den Verkündigungsdienst übernehmen und über ihre vielfältigen Tätigkeiten berichten.

In den vielen vergangenen Jahren sind nämlich die Verbindungen zwischen der Lüdenscheider Gemeinde und dem Ehepaar Erkens nie abgerissen.

Die Gemeinde hat dessen Arbeit von Anfang an mitgetragen und immer wieder in ihren Gemeindebriefen darüber berichtet.

Aus diesen geht hervor, dass die Eheleute Erkens und ihr Team inzwischen ein neues Domizil für ihre "Father's House"-Gemeinschaft gefunden haben: zwei große Häuser mit Garten und angrenzenden Grundstücken. In diesem Zentrum, das zu günstigen Bedingungen per Mietkauf erworben werden soll, bieten sie verwahrlosten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause.

Bei den Schützlingen, die dort in familiären Wohngemeinschaften leben, handelt es sich um Straßenkinder, die von daheim fortgelaufen sind, weil sie vernachlässigt oder gar missbraucht wurden bzw. um Kinder, deren Eltern im Gefängnis sind. Dank zuverlässiger Mitarbeiter ist es möglich, ihnen neue Perspektiven zu geben.

Zu denen, die dank der Arbeit des CMC-Teams neue Perspektiven bekommen haben, gehören Johanna, Jackieylou und Jack, die Petra und Thomas Erkens adoptiert haben, als sie 3, 4 und 7 Jahre alt waren. Die inzwischen zu Teenagern herangewachsenen Adoptivkinder, die zusammen mit Petra und Thomas Erkens in die Friedenskirche kommen werden, haben seit der Zeit, als sie verwahrlost waren und unter einer Wurmkrankheit und Tuberkulose litten, eine prächtige Entwicklung durchgemacht.

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