Ein musikalisches Pfingstwunder

Die Musikfestival-Eröffnung 2012 im Schloss Cappenberg unter anderem mit Mirijam Contzen.

Die Musikfestival-Eröffnung 2012 im Schloss Cappenberg unter anderem mit Mirijam Contzen.

Foto: Bodo Kürbs

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Cappenberg. Gleichsam am „Vorabend“ des Pfingstfestes stimmten sich gestern Abend Publikum und Musizierende auf das mittlerweile siebte Musikfestival Schloss Cappenberg ein. Bei Kompositionen von Tschaikowski, Beethoven und Dohnanyi dominierten als Instrumente ausschließlich Klaviere und Streicher. Das Schlosstheater war ausverkauft. Heiter und beseelt strebten die ersten Festivalteilnehmer nach dieser Eröffnung nach Hause. Ein ausführlicher Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe.

Am Freitag, 25. Mai, geht es weiter mit dem musikalischen „Pfingstwunder“, das die Geigerin Mirijam Contzen ins Leben rief. Bis auf das Abschlusskonzert am Pfingstmontag, 28. Mai, gibt es für alle Konzerte noch Karten an der Abendkasse oder über die Tickethotline.

„Durch das Dunkel zum Licht“ ist der Titel des Konzerts der langen Nacht am Freitag, um 19.30 Uhr, in der Stiftskirche. Das dreiteilige Konzert bietet bis 23.30 Uhr Romanzen, Nachtstücke, Choräle, Sonatinen und Zyklen von Arnold Bax bis Johann Sebastian Bach über Claude Debussy bis Maurice Ravel und Max von Weinzierl. In den Pausen erwarten die Gäste kulinarische Köstlichkeiten.

Pfingstsamstag steht im Zeichen der öffentlichen Probe von 15 bis 17 Uhr. Um 19.30 Uhr ist ein Abend im Theater „Eigenwillig, Originell, Inspirierend“ angekündigt. Die jungen Musikkünstler verschicken Franz Schuberts „Taubenpost“, von Francis Poulenc ist das Trio für Oboe, Fagott und Klavier zu vernehmen, und auch Robert Schumann und Louis Spohr lassen sich hören.

Auch für alle Veranstaltungen am großen Festivaltag, Pfingstsonntag, 27. Mai, sind noch Karten zu haben: Die Matinee „Musik in der Kammer“ bietet um 11 Uhr Musik „Aus Böhmens Hain und Flur“. „Musikalische Plaudereien“ serviert das Kinderkonzert um 15 Uhr. Das Pfingstkonzert am Abend, um 19.30 Uhr, nennt sich „Soiree in Schwarz und Weiß“; zu hören sind Claude Debussy, W.A. Mozart und Ernest Chausson.

Novum ist „Jazz-Line“, die „Unplugged @ Late Night“ um 22 Uhr. Stilübergreifend gibt es Jazz auf die Ohren – von den Klassikern über Bossa Nova-Rhythmen hin zu den Klangexperimenten eines Arvo Paert.

Wie auch in den vergangenen Jahren steckt der Schlosspark darüber hinaus voller Überraschungen.

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