Sprinkleranlage und Entlüftung begrenzen schaden

Brand bei IKEA schnell gelöscht

Foto: Bonke

Kamen. (wig/U.B.) Im Kamener Ikea-Einrichtungshaus ist gestern Morgen ein Brand ausgebrochen. Haustechnik und die Feuerwehr sorgten dafür, dass der Schaden sich in Grenzen hält.

Stadtbrandmeister Rainer Balkenhoff war auf dem Weg zur Arbeit, als gegen 6.25 Uhr der Alarm ausgelöst wurde. Als die Einsatzkräfte der Hauptwache und des Löschzuges I wenige Minuten später vor Ort waren, hatte die hauseigene Sprinkleranlage bereits ganze Arbeit geleistet.

„Gleichzeitig mit der Brandmelde- und der Sprinkleranlage wurde auch ein Entlüftungssystem aktiviert, so dass sich der Schaden aus unserer Sicht sehr in Grenzen hält”, berichtete Balkenhoff kurz nach Ende des Einsatzes gegen 9.30 Uhr. Die Feuerwehr beschränkte ihren Einsatz im Wesentlichen darauf, das durch die Sprinkleranlage versprühte Wasser aufzusaugen.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Sehr zur Erleichterung der neuen Möbelhaus-Chefin Kerstin Wolter: „Die intensiven Übungen für einen solchen Brandfall haben hier Früchte getragen.” Als der Brand bemerkt wurde, waren noch keine Kunden im Haus. Die etwa 15 bis 20 Mitarbeiter brachten sich planvoll und ohne jede Hektik in Sicherheit.

Wie groß der Sachschaden tatsächlich ist, konnte Ikea-Marktleiterin Kerstin Wolter noch nicht sagen. Sicher ist aber, dass Schäden beinahe nur durch das Löschwasser verursacht wurden - das andererseits aber eine Ausbreitung des Feuers verhindert hat.

Das Möbelhaus hatte gestern geöffnet. Nur der rund 500 m2 große, direkt vom Brand betroffene Bereich (Bilder, Rahmen, Beleuchtung) blieb vorerst gesperrt – soll aber nach einer Nachschicht heute den Kunden wieder zur Verfügung stehen.

Die Brandursache stand noch nicht fest. Brandherd war ein Container mit gelben Einkaufstüten aus Kunststoff.

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