Lesung

Appetit auf Wodka und Oliven

Lesung Adrian Kasnitz in der Mayerschen Buchhandlung

Lesung Adrian Kasnitz in der Mayerschen Buchhandlung

Foto: Jakob Salzmann

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Lüdenscheid. „Die Hauptfigur ist das Haus, in dem viele Geschichten von vielen Bewohnern zusammenkommen.“ Mit seinem zur Frankfurter Buchmesse erschienenen Debütroman „Wodka und Oliven“ machte Adrian Kasnitz am Samstag in der Mayerschen Buchhandlung Halt. Vor interessiertem Zuhörerkreis weckte der Autor, der vor Jahren Finalist der Märkischen Kulturkonferenz (MKK) in der Sparte Lyrik war, anhand ausgewählter Passagen aus dem Roman Neugier an seinem Buch.

Geschichten kreisen um ein Haus

Den in Berlin umher irrenden Moritz, der jedem von dem schäbigen (fiktiven) Mietshaus seiner Kindheit und Jugend in der westfälischen Provinz erzählte, seinen Vater Siegfried und die Großeltern August und Wilhelmine aus Dewitten in Polen lernten die Zuhörer als Protagonisten kennen. Auf Moritz’ Familie mit ostpreußischen Wurzeln als Mieter in besagtem Haus, in dem Aussiedler und Migranten aus Griechenland unter einem Dach wohnten, beschränkte sich der Wahl-Kölner bei seiner Lesung. Als allein stehendes, vom Abrissbagger eher zufällig verschontes Haus, in dem eigentlich keiner mehr wohnen wollte, beschrieb Kasnitz das Gebäude, um dessen Bewohner seine Geschichten kreisten. Lediglich wohl dosierte Häppchen, um den Plot nicht zu verraten und die Spannung aufrecht zu erhalten, offerierte der studierte Historiker.Erschienen ist das Buch, das auf 180 Seiten Geschichten von Menschen am Rande erzählt, im Christopher Schroer Verlag (Lindlar).

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