Festival

20 Künstler gestalten die Lüdenscheider LichtRouten

Foto: WR

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Lüdenscheid. Insgesamt 15 Installationen von 20 Künstlern aus Europa (Russland bis Portugal) sowie aus Mexiko und den USA gestalten die 5. Lüdenscheider LichtRouten vom 24. September bis zum 3. Oktober. Das Festival in der Stadt des Lichts findet seit acht Jahren internationale Beachtung

Innen- und Oberstadt, Sauerfeld, Loh und Staberg sind die Schauplätze von Events und Installationen, die Lüdenscheid als Stadt des Lichts bei den LichtRouten vom 24. September bis 3. Oktober in Szene setzen. Die Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll und für die Veranstalterseite Giuseppina Giordano und Jörg Marré aus der Geschäftsführung der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH (LSM) umrissen den Planungsstand.

Marrés gute Nachricht vorab: Die Minimalfinanzierung ist mit 320 000 Euro gesichert. Nach diesmal vierjähriger Festival-Pause haben die vier LSM-Gesellschafter die Grundfinanzierung sichergestellt. Stadt Lüdenscheid, Sparkasse, Stadtwerke und Wirtschaftsförderung Kreisstadt Lüdenscheid sind beteiligt an dem Ereignis, dass sich seit 2002 etabliert hat und international Beachtung findet.

Highlights mit Sponsorengeldern

Ob über den aktuellen Stand hinaus „noch was geht”, ließ das Kuratoren-Duo offen. Gelänge es, noch weitere 40 000 bis 50 000 Euro an Sponsorengeldern einzuwerben, wären angesichts des zeitlichen Vorlaufs möglicherweise noch weitere Highlights zu finden. Die internationale Reputation der LichtRouten und ihre eigene Arbeit verschaffen Groll und Pelz Zugang und Kontakte zu Künstlern, letztes Jahr beispielsweise bei den Festivals „Glow” in Eindhoven oder „Narracje” in Danzig.

Noch wichtiger aber ist den Kuratoren das Entgegenkommen in Lüdenscheid selbst: „Es gibt eine riesige Offenheit, wenn man mit den LichtRouten kommt”, stellt Groll fest. Das geht soweit, dass ein Lüdenscheider Rentnerpaar in diesem Jahr sein Wohnzimmer zur Verfügung stellt, um dort während der LichtRouten die Licht- und Lasertechnik unterzubringen.

Laserstrahlen aus dem Wohnzimmer

Auch bei vielen Hauseigentümern rennen die Organisatoren mit den LichtRouten offene Türen ein. Laserstrahlen sollen aus dem Wohnzimmer scheinen. Dazu benötig werden Räume für Installationen, in denen sich die diesjährige Thematik der Wunderkammern und der Geschichte der Lüdenscheider Industriekultur widerspiegeln. Das sind Villen und Fabrikgebäude, aber auch die Musikschule, früher die Alte Post. Und gebraucht werden großflächige Fassaden, die Platz bieten für die bewegten und stillen Projektionen, auf die sich die Besucher Ende September freuen dürfen.

In den kommenden Monaten geht es um die Feinarbeit und Verhandlungen um Standorte. „Deadline” ist vier Wochen vor dem Start, wenn das Programm erscheint.

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