Was Autofahrer wissen wollen

Was ist eigentlich ein Saisonkennzeichen?

Ist das Fahrzeug vom 1. April bis 30. Oktober zugelassen, steht auf dem Saisonkennzeichen eine "04" oberhalb eines Strichs und eine "10" darunter.

Ist das Fahrzeug vom 1. April bis 30. Oktober zugelassen, steht auf dem Saisonkennzeichen eine "04" oberhalb eines Strichs und eine "10" darunter.

Foto: dpa

Stuttgart  Vor allem an Wohnmobilen, Motorrädern und Cabrios ist es häufig angebracht: das Saisonkennzeichen. Welche Regeln gelten für das Kennzeichen? Und welche Vorteile bringt es?

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Nicht fahren und sparen. Das ist ein Vorteil des sogenannten Saisonkennzeichens. Es ist nur für einen gewissen Zeitraum gültig - mindestens zwei, aber höchstens elf Monate.

So sind auch nur reduzierte Sätze bei Versicherung und Steuer erforderlich, informiert der ADAC. Meist greifen Besitzer von Saisonfahrzeugen wie Wohnmobilen, Motorrädern oder Cabrios darauf zurück.

Diese Fahrzeuge werden oft über den Winter stillgelegt. Um nicht fürs An- und Abmelden zweimal im Jahr zur Zulassungsstelle zu müssen, gibt es das Saisonkennzeichen, das auch in der nutzungsfreien Zeit am Auto bleibt. Es spart Zeit, Gebühren und senkt bei der Behörde den Verwaltungsaufwand, nennt der ADAC weitere Vorteile.

Der entsprechend gültige Zeitraum ist rechts auf das Kennzeichen geprägt. Ist das Fahrzeug beispielsweise vom 1. April bis 30. Oktober zugelassen, steht eine "04" oberhalb eines Strichs und eine "10" darunter. Ansonsten zeigt das Schild die gleichen Angaben wie ein normales Kennzeichen.

An diesen Betriebszeitraum müssen sich die Besitzer penibel halten. Außerhalb hat das Gefährt nicht mehr den nötigen Versicherungsschutz. Es gilt aber eine sogenannte Ruheversicherung. Die schließt den Gebrauch im öffentlichen Straßenverkehr aus. Die Details finden Versicherte in ihren Verträgen.

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