Basketball

Zahlreiche Leerlaufphasen prägen schwache Leistung der Kangaroos

Die Kangaroos (hier gegen Rhöndorf) unterlagen beim Schlusslicht Karlsruhe mit 63:71.

Foto: Max Winkler

Die Kangaroos (hier gegen Rhöndorf) unterlagen beim Schlusslicht Karlsruhe mit 63:71. Foto: Max Winkler

Karlsruhe.   Nur acht magere Punkte im zweiten Viertel bei 63:71-Pleite in Karlsruhe

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Ausgerechnet beim bis dato Schlusslicht Karlsruhe kassierten die Iserlohner ProB-Basketballer ihre zweite Auswärtsniederlage. Dabei hatte Manager Michael Dahmen vor dem Spiel noch eindringlich davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen. „Wir haben es nicht geschafft, 40 Minuten lang als Team zu agieren“, vermisste Dahmen zudem einmal mehr den Kollektivgeist.


2. Basketball-Bundesliga ProB Süd: KIT SC Gequos – Iserlohn Kangaroos 71:63 (17:23, 31:31, 47:49). Der Auftakt verlief noch verheißungsvoll, denn nach 40 Sekunden lag Iserlohn mit 5:0 vorne. Aber sie konnten sich nicht absetzen, weil sie KIT-Topscorer Drezga nicht in den Griff bekamen. Er hielt seine Farben stets auf Schlagdistanz. „Gegen ihn haben wir als Team einfach schlecht verteidigt“, befand Dahmen.

Der nächste Durchgang wurde von Karlsruhes Centerhoffnung Prahst geprägt, der bei seinem Heimdebüt nach langer Verletzungspause wichtige Arbeit am Brett leistete, viele Rebounds erkämpfte und Fouls zog. Aber noch zehrte Iserlohn von seinem Vorsprung aus dem ersten Abschnitt, der zur Halbzeit aufgebraucht war, weil die Kangaroos nie ihren Offensiv-Rhythmus fanden. Sie verbuchten in diesem Abschnitt nur zwei Feldkörbe und kamen auf magere acht Punkte.

Nach 10:0-Run verfallen Gäste in eine unerklärliche Lethargie

Mit einem Dreier zum 31:34 durch Nicholas starteten die Gäste gelungen ins dritte Viertel, aber durch zwei einfache Korbleger übernahmen die abstiegsbedrohten Baden-Württemberger erstmals nach Minute vier wieder die Führung (35:34). Mit einem 10:0-Run zum 37:44 wendeten die Kangaroos wieder das Blatt, verfielen anschließend aber wieder in eine unerklärliche Lethargie und gestatteten den Gequos 90 Sekunden vor der letzten Viertelpause erneut eine Aufholjagd.

Im Schlussviertel wurden die Iserlohner, die nun auf den verletzten Kartchenkov verzichten mussten, immer nervöser, weil sie nach Dahmens Meinung plötzlich die Möglichkeit in Betracht zogen, tatsächlich beim Schlusslicht verlieren zu können. Das Spiel der Gäste wirkte ideenlos, sie fanden kein Mittel gegen die Verteidigung der Gequos. Fast viereinhalb Minuten gelang den Waldstädtern kein Korb. Als Fritze mit zwei Dreiern binnen 35 Sekunden die Leerlaufphase beendete und zum 55:55 ausglich, durften die Kangaroos noch auf ein Happy End hoffen. Doch nach einem Offensivrebound leitete Drezgar mit einem Dreier zum 58:55 die vierte Saisonpleite der Iserlohner ein.

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