Woher kommen die Millionen?

AVU schüttet 14,4 Millionen Euro aus. Es ist schön, dass die AVU 14,4 Millionen ausschütten kann. Doch hat man sich mal gefragt wie die AVU solch einen sehr hohen Betrag erwirtschaftet! Die AVU kauft ein und verkauft weiter an die Endverbraucher; richtig, oder? Sie erzeugt oder fördert nicht selber; auch richtig, oder? Woher kommen dann die Millionen Euro an Gewinn nach Steuern? Man darf ganz vorsichtig vermuten, dass die einzelnen eingekauften Produkte von der AVU wieder mit einem gewissen Aufschlag weiterverkauft werden. Die 14,4 Millionen werden dann wohl so erwirtschaftet, indem der belieferte Endverbraucher eine Portion mehr an Cents für die kWh bezahlt als eigentlich unbedingt nötig wäre. Also zahlt der Endverbraucher über die Form der ausgezahlten Dividenden an den Kreis und an die AVU-Aktien haltenden Gemeinden eine versteckte Körperschaftssteuer.

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AVU schüttet 14,4 Millionen Euro aus. Es ist schön, dass die AVU 14,4 Millionen ausschütten kann. Doch hat man sich mal gefragt wie die AVU solch einen sehr hohen Betrag erwirtschaftet! Die AVU kauft ein und verkauft weiter an die Endverbraucher; richtig, oder? Sie erzeugt oder fördert nicht selber; auch richtig, oder? Woher kommen dann die Millionen Euro an Gewinn nach Steuern? Man darf ganz vorsichtig vermuten, dass die einzelnen eingekauften Produkte von der AVU wieder mit einem gewissen Aufschlag weiterverkauft werden.


Die 14,4 Millionen werden dann wohl so erwirtschaftet, indem der belieferte Endverbraucher eine Portion mehr an Cents für die kWh bezahlt als eigentlich unbedingt nötig wäre. Also zahlt der Endverbraucher über die Form der ausgezahlten Dividenden an den Kreis und an die AVU-Aktien haltenden Gemeinden eine versteckte Körperschaftssteuer.

Über die Gemeindehaushalte verbucht natürlich wieder für die Allgemeinheit zu gute kommend. Warum aber solch ein Umweg? Ich finde diese Form eigentlich ungerecht, da, sich „35 bis 40 Prozent“ der AVU-Kunden schon mal von dem Unternehmen verabschiedet und den Anbieter gewechselt haben. Ich gehöre ebenfalls zu diesen und habe in der Zeit, seit dem ein Wechseln möglich war, eine finanzielle Ersparnis z. B. im Energiebereich Gas von mehreren 100 Euro erwirtschaftet. Seit der Wechselmöglichkeit habe ich nur sehr zufriedenstellende Anbieter kennengelernt. (...)


Ob dies so allen Kunden der AVU bewusst ist? Würde die AVU die kWh-Preise etwas niedriger ansetzten, wären es vielleicht weniger, die gewillt sind zu wechseln. Doch dann gäbe es ja für die Aktionäre eine geringere Dividende, die dann in den Haushaltsentwürfen fest verplant werden könnte.

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