Iserlohn Roosters

Wenige Änderungen bei Daums Debüt

Roosters-Training mit Rob Daum

Foto: Willy Schweer

Roosters-Training mit Rob Daum Foto: Willy Schweer

Iserlohn.  Am Donnerstagabend wollen die Iserlohn Roosters in der DEL gegen Bremerhaven einen Big Point landen. Vielleicht bringt der neue Coach ja Glück.

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Wer sich schon zweimal in der Vorbereitung und einmal in der Deutschen Eishockey Liga mit diesem Gegner duelliert hat, sollte eigentlich über genügend Informationen verfügen, um die passende Strategie zu entwickeln. Nur Rob Daum, der neue Chefcoach der Iserlohn Roosters, besitzt in dieser Hinsicht ein Defizit, denn live gesehen hat er die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven noch nicht. Umso intensiver widmet sich der Kanadier dem Videostudium, um seine Mannschaft gut auf den Tabellennachbarn einstellen zu können, der an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) am Seilersee gastiert.

„Klar ist aber auch, dass ich unter diesen Umständen den Fokus auf uns richten werde,“ erläutert Daum. Er hat sich ausgiebig mit Jamie Bartman ausgetauscht, der davor warnt, die Pinguine an den letzten Resultate zu messen. „Die haben sehr unglücklich verloren und hätten ohne weiteres punkten können. Wir müssen uns auf einen laufstarken Gegner einstellen, der uns mächtig fordern wird“, betont der Co-Trainer.

Zehn Trainings liefern Rückschlüsse

Zwei Trainingstage hat der neue Chef bislang mit seiner neuen Mannschaft zugebracht, und die nutzte er, um sich ein erstes Bild vom Leistungsvermögen zu machen. „Große Änderungen werde ich natürlich nicht vornehmen, ich kann jetzt nur an einzelnen Stellschrauben drehen und Kleinigkeiten verändern.“ Daum erläutert seine Situation: „Meine Erfahrung sagt mir, dass man zehn intensive Trainingstage braucht, um den Spielern die eigenen Vorstellungen zu vermitteln. Die Zeit habe ich nicht, so dass ich mich auf einige wesentliche Dinge beschränken muss.“

Daher kommt ihm die nach der Meisterschaftsrunde am 5. November beginnende Länderspielpause sehr gelegen, in dieser Zeit will er konsequent Hand anlegen.

Daum hofft, dass die Mannschaft an ihre guten Phasen aus dem Straubing-Spiel, in dem er sie erstmals beobachtete, anknüpfen kann, und wird dazu die Reihen unverändert lassen.

Dass Torhüter Sebastian Dahm, mit dem der Coach am Montag wieder im Mannschaftstraining rechnet, früher als ursprünglich gedacht, zurückkehren könnte, wird am Seilersee mit Erleichterung quittiert. Rob Daum stellt aber auch klar: „Ein Risiko gehe ich nicht ein, bei mir spielt nur, wer wirklich hundertprozentig fit ist.“

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