Tränende Augen

Jetzt geht es wieder los. „Hatschi!“, meldet sich der Kollege. Nicht einmal am Tag, sondern öfters. In der Frühlingsluft schwirren wieder die Pollen. Der Kollege sagt zwar, daran liege es nicht. Aber woran dann? In unserer Redaktionsstube wird es manchmal ein wenig knapp mit der Frischluft. Zum Glück haben wir nicht nur den Haupteingang, sondern auch noch eine Verbindung zum Parkplatz. Wenn wir die Tür aufmachen, strömt die Frischluft in die Wortschmiedeanstalt. Aber nicht zu lange. Zumindest wenn unsere Volontärin in der Redaktion ist. Sie scheint eine Frostbeule zu sein. Sie könnte sich natürlich wärmer anziehen. Aber wir haben doch Frühling, so dass der Vorschlag wohl – wenn überhaupt – nur zum Spaß fallen dürfte. Ohne es zu sagen, leitet uns die junge Kollegin zum richtigen Lüftungsverhalten an. Denn Wissenschaftler (womit die sich alles beschäftigen...) aus München haben herausgefunden, dass man einen Raum alle zwei Stunden für fünf Minuten stoßlüften sollte, um die niedrigste Pollenkonzentration zu haben. Nicht auszudenken, wenn wir über eine teure Klimaanlage verfügen würden: Wo es einen automatischen Luftabzug gibt, fanden sich besonders viele Pollen. Und bei dauerhaft gekipptem Fenster war es nicht anders. Meine schlimme Zeit kommt noch: Dann nämlich, wenn die Landwirte ihr Gras trocknen und die Heuballen pressen. Dann schwirren die Gräserpollen umher, dann juckt es oft bei mir in der Nase, die Augen möchten tränen. Aber das dauert noch: Das Gras im Osterkorb ist da völlig ungefährlich. Der ist, natürlich gut gefüllt mit Leckereien, eine wahre Augenweide. Wer kleine Kinder hat, bekommt zwar trotzdem vielleicht ein paar Tränen in die Augen - dann aber eher vor Rührung, wenn er sieht, wie sich der Nachwuchs darüber freut, dass der Osterhase auch in diesem Jahr mal wieder besonders fleißig gewesen ist. Auf dass er es auch diesmal so hält, selbst wenn das Wetter nicht unbedingt österlich werden soll. Frohes Fest!

Jetzt geht es wieder los. „Hatschi!“, meldet sich der Kollege. Nicht einmal am Tag, sondern öfters. In der Frühlingsluft schwirren wieder die Pollen. Der Kollege sagt zwar, daran liege es nicht. Aber woran dann?


In unserer Redaktionsstube wird es manchmal ein wenig knapp mit der Frischluft. Zum Glück haben wir nicht nur den Haupteingang, sondern auch noch eine Verbindung zum Parkplatz. Wenn wir die Tür aufmachen, strömt die Frischluft in die Wortschmiedeanstalt.


Aber nicht zu lange. Zumindest wenn unsere Volontärin in der Redaktion ist. Sie scheint eine Frostbeule zu sein. Sie könnte sich natürlich wärmer anziehen. Aber wir haben doch Frühling, so dass der Vorschlag wohl – wenn überhaupt – nur zum Spaß fallen dürfte.


Ohne es zu sagen, leitet uns die junge Kollegin zum richtigen Lüftungsverhalten an. Denn Wissenschaftler (womit die sich alles beschäftigen...) aus München haben herausgefunden, dass man einen Raum alle zwei Stunden für fünf Minuten stoßlüften sollte, um die niedrigste Pollenkonzentration zu haben.


Nicht auszudenken, wenn wir über eine teure Klimaanlage verfügen würden: Wo es einen automatischen Luftabzug gibt, fanden sich besonders viele Pollen. Und bei dauerhaft gekipptem Fenster war es nicht anders.


Meine schlimme Zeit kommt noch: Dann nämlich, wenn die Landwirte ihr Gras trocknen und die Heuballen pressen. Dann schwirren die Gräserpollen umher, dann juckt es oft bei mir in der Nase, die Augen möchten tränen.


Aber das dauert noch: Das Gras im Osterkorb ist da völlig ungefährlich. Der ist, natürlich gut gefüllt mit Leckereien, eine wahre Augenweide. Wer kleine Kinder hat, bekommt zwar trotzdem vielleicht ein paar Tränen in die Augen - dann aber eher vor Rührung, wenn er sieht, wie sich der Nachwuchs darüber freut, dass der Osterhase auch in diesem Jahr mal wieder besonders fleißig gewesen ist.


Auf dass er es auch diesmal so hält, selbst wenn das Wetter nicht unbedingt österlich werden soll. Frohes Fest!

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