Leiter von katholischem Gymnasium in Hagen suspendiert

Hagen.   Das Erzbistum Paderborn hat den Leiter des katholischen Hildegardis-Gymnasiums in Hagen freigestellt. Dies geht aus einem Brief hervor, den der stellvertretende Schulleiter an die Eltern und Schüler der Schule gesendet hat. Darin informiert der Stellvertreter darüber, dass die Schulabteilung des Erzbistums von der Staatsanwaltschaft Arnsberg darüber informiert worden sei, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Schulleiter aufgenommen habe. Bis zur Klärung des Falls sei der Schulleiter von seinem Amt freigestellt. Um was für eine Straftat es geht, lässt der Brief offen.

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Das Erzbistum Paderborn hat den Leiter des katholischen Hildegardis-Gymnasiums in Hagen freigestellt. Dies geht aus einem Brief hervor, den der stellvertretende Schulleiter an die Eltern und Schüler der Schule gesendet hat. Darin informiert der Stellvertreter darüber, dass die Schulabteilung des Erzbistums von der Staatsanwaltschaft Arnsberg darüber informiert worden sei, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Schulleiter aufgenommen habe. Bis zur Klärung des Falls sei der Schulleiter von seinem Amt freigestellt. Um was für eine Straftat es geht, lässt der Brief offen.

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg ermittelt, weil der Schulleiter in ihrem Zuständigkeitsbereich lebt. Laut Erzbistum handelt es sich um ein Verfahren, das den privaten und nicht den schuldienstlichen Bereich des Schulleiters betrifft.

Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass im Dezember eine Hausdurchsuchung stattfand. „Zum Tatvorwurf wollen wir uns mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte nicht äußern“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Poggel. Er bestätigt, dass ein Datenträger sichergestellt worden ist, der ausgewertet werde. „Wir haben den Anfangsverdacht einer Straftat bejaht“, sagt Poggel.

Auf Anfrage der WESTFALENPOST bestätigt die Staatsanwaltschaft Arnsberg, dass es ein Ermittlungsverfahren gibt, das im Dezember eingeleitet worden sei. Der Schulleiter sitze nicht in Untersuchungshaft. Die WP hat den Schulleiter des Hildegardis-Gymnasiums bereits am Mittwoch um eine Stellungnahme gebeten. Sein Anwalt reagierte gestern Abend und teilte dabei mit, sich aktuell nicht äußern zu wollen. Ein konkreter Fragenkatalog der WP werde zu gegebener Zeit beantwortet.

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