EM 2012

EM-Arena in der Grugahalle erwartet ausverkauftes Haus

Thomas Siepmann, Veranstalter der 11 Freunde EM-Arena, freut sich schon aufs Halbfinale, Sein Tipp:

Foto: WAZ FotoPool

Thomas Siepmann, Veranstalter der 11 Freunde EM-Arena, freut sich schon aufs Halbfinale, Sein Tipp: Foto: WAZ FotoPool

Essen.   Zum Halbfinale der deutschen Elf erwartet die EM-Arena in der Grugahalle am Donnerstagabend wieder ein volles Haus. Rund 5000 Fans zog es zu den vergangenen Partien zum Messegelände. Gegen die Griechen wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt. Auch gegen Italien lassen sich die Veranstalter etwas einfallen.

Zum Viertelfinale gegen Griechenland haben sie einen neuen Weltrekord im Sirtaki-Tanzen aufgestellt; 5000 Fans gaben in der ausverkauften Grugahalle den Alexis Sorbas. Und auch am Donnerstag, wenn Jogis Jungs im Halbfinale auf Angstgegner Italien treffen, werden sie sich die beim Public Viewing in der EM-Arena wieder etwas einfallen lassen. Tipps auf den Spielausgang nimmt zum Beispiel das „Wettbüro Buffon“ entgegen. Und apropos Beilage: Die serviert diesmal die Pizzeria „Ciao Italia“. So viel Spaß muss sein. Auch wenn an diesem Abend „der Fußball im Mittelpunkt steht“, wie Thomas Siepmann betont. Da spricht aus dem Event-Manager ganz der Fußball-Fan.

Die Fans schätzen die EM-Arena hingegen auch, weil Siepmann und seine Mannschaft die etwas andere Art des Rudelguckens bieten. Mit zwei Stunden Live-Programm vor dem Anpfiff, mit überraschenden Einwürfen der beiden Stadionsprecher und Unterhaltung für garantiert mehr als 90-Minuten, auch wenn das Spiel auf der fast 120-Quadratmeter großen Leinwand nicht in die Verlängerung gehen sollte.

Massenveranstaltung mit Stadionatmosphäre

Was beim Sommermärchen 2006 im eigenen Land noch als Provisorium in einem umfunktionierten Holzlager an der Kunigundastraße seinen Anfang nahm, hat sich längst zur Massenveranstaltung mit Stadionatmosphäre und programmierten Spaßfaktor gemausert. Gerne hätten Siepmann und seine Mannschaft deshalb wieder die Messe-Halle 6 in eine Fußball-Arena verwandelt mit Platz für 8000 Fans, wie schon bei der EM 2008 und der WM 2010.

Doch die Veranstalter wurden von der Reifenmesse ausgebremst. Deshalb sind sie in die mit 6800 Plätzen etwas kleinere Grugahalle gezogen. Der Stimmung tut dies keinen Abbruch. „Wir waren bei jedem Spiel ausverkauft, nur gegen Dänemark waren noch ein paar Plätze frei“, freut sich Siepmann, der - wie er selbst sagt - draufgezahlt hätte, wäre die deutsche Elf schon in der Vorrunde ausgeschieden.