Uni-Panne

Bochumer Studentin darf nun doch Wirtschafts-Klausur in Essen mitschreiben

Um dem Andrang Herr zu werden, wollen sich Revier-Unis besser als in der Vergangenheit vernetzen. Ein Einzelfall hat jetzt gezeigt: Nicht immer klappt das gut.

Foto: Bernd Lauter / WAZ FotoPool

Um dem Andrang Herr zu werden, wollen sich Revier-Unis besser als in der Vergangenheit vernetzen. Ein Einzelfall hat jetzt gezeigt: Nicht immer klappt das gut. Foto: Bernd Lauter / WAZ FotoPool

Essen.  Die Leitung der Uni Duisburg-Essen macht eine interne „Kommunikationspanne“ dafür verantwortlich, dass es so aussah, als ob eine Bochumer Studentin daran gehindert werde, eine Wirtschafts-Klausur in Essen mitzuschreiben. Nach Medienberichten gibt die Uni nun Entwarnung. Die Studentin darf doch in Essen antreten.

Nach Erscheinen des Berichts „Gaststudentin darf Klausur nicht mitschreiben“ hat die Leitung der Uni Duisburg-Essen eine interne „Kommunikationspanne“ eingeräumt, die zu den beschriebenen Umständen geführt habe. Trotz der Bestrebungen der Hochschulen Dortmund, Essen-Duisburg und Bochum, als „UAMR“ – Universitätsallianz Ruhr – das Lehr-Angebot zu vernetzen und den revierweiten Austausch von Studenten zu fördern, war es einer Bochumer Wirtschafts-Master-Studentin nicht möglich gewesen, eine Veranstaltung in Essen zu besuchen und dort eine Klausur zu schreiben.

Jetzt bittet Uni-Rektor Ulrich Radtke persönlich um Entschuldigung: „Es gab leider eine Kommunikationspanne“, erklärt er. „Die Fakultät hatte bestätigt, dass die Studentin die Vorlesung besuchen und an der Prüfung teilnehmen kann. Diese Information hat die Studentin bedauerlicherweise nicht erreicht. Wir bieten ihr an, die Veranstaltung inklusive Prüfung zum nächstmöglichen Termin zu belegen.“

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