Fünf Ausflugstipps

Wo Sie unter freiem Himmel im Westen des Reviers was erleben können

Im Wikingerschiff der  Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) haben bis zu 14 erwachsene Freizeit-Wikinger Platz.

Foto: MST GmbH

Im Wikingerschiff der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) haben bis zu 14 erwachsene Freizeit-Wikinger Platz. Foto: MST GmbH

Mülheim/Duisburg/Oberhausen.  Wenn der Sommer seinem Namen mal Ehre macht, können Sie an Rhein und Ruhr was erleben. Etwa im Tiergehege Witthausbusch und in der Wasserwelt Wedau. Drei Touren runden unsere Open-Air-Tipps ab: im Kanu oder Hausboot über die Ruhr, radelnd durch Oberhausens Geschichte und auf Segways durch Mülheim.

Wenn Sie draußen was erleben wollen, sind Sie auch in Mülheim, Duisburg und Oberhausen an der richtigen Adresse. Im Westen des Reviers gibt es unter freiem Himmel selbstverständlich mehr zu sehen als den Landschaftspark Nord oder den Zoo Duisburg. Wir haben fünf Outdoor-Tipps für Sie zusammengestellt, darunter auch echte Geheimtipps. Wir empfehlen: eine Kanufahrt auf der Ruhr (siehe unten), einen Abstecher in die Wasserwelt Wedau im Sportpark Duisburg (Seite 2 dieses Artikels), eine Radtour durch Oberhausens Industriegeschichte (Seite 3 dieses Artikels), eine Segway-Tour durch Mülheim (Seite 4) und einen Abstecher ins Tiergehege Witthausbusch (Seite 5).

Die Entdeckung der Ruhr – und der Langsamkeit

Urlaubern und Naturfreunden aus dem Ruhrgebiet, die sich bei schönen Aussichten auf dem Fluss treiben lassen oder dort aus eigener Kraft vorwärts kommen wollen, bietet sich vor der Haustür eine Alternative zu Wasserwegen in Südfrankreich oder am Niederrhein: ja genau, die Ruhr. Für Anfänger ganz einfach macht solch einen Ausflug die Grüne Flotte, deren Heimathafen in Mülheim liegt.

Zu den Charterbooten der Firma zählen 17 Kanus, die von Mitte April bis Mitte Oktober auf der Ruhr zwischen Aquarius (Wassermuseum in Styrum) und Spillenburger Wehr (Essen-Steele) auslaufen dürfen. Die beiden Haupttouren starten in Essen-Werden (25 Flusskilometer, etwa fünf Stunden Fahrt) beziehungsweise Kettwig (15 Kilometer, drei Stunden). Beide enden am Anlegersteg an der Mülheimer Hafenstraße, auf Wunsch und gegen Aufpreis auch am Mülheimer Wasserbahnhof. Im Mülheimer Hafen, der in der Nähe der Rennbahn liegt, können Familien auch zu einer Schnuppertour aufbrechen: „Das sind vier Kilometer die Ruhr rauf bis zur Innenstadt. Da kann man dann ein Eis essen und sich auf dem Rückweg treiben lassen“, empfiehlt Wulf-Jürgen Franke von der Grünen Flotte.

Sein Geheimtipp für die Paddler: ein Zwischenstopp auf dem Grillstrand an der Mendener Brücke. Grill, Fleisch und Getränke liefert dorthin auf Bestellung die Paritätische Initiative für Arbeit (0208/402002).

Wer nicht paddeln, sondern treten will und auf dem Fluss übernachten möchte, kann auf Mini-Hausboote umsteigen: Auf dem kleinsten sind vier, auf dem größten sechs Betten untergebracht. Nur zur Beruhigung: Die Tretboote haben allesamt auch Elektromotoren.